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Geschichte VW T2 aus Brasilien

Mehr als ein 
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Lupe




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VW Transporter Benzin/Ethanol
Motor Boxer-VierZylinder
Hubraum1584 cm³
Bohrung * Hub85,5 * 69 mm
MotorsteuerungOHV (Stößelstangen, Kipphebel)
GemischaufbereitungMehrpunkteinspritzung
Tankinhalt60 Liter
Drehmoment111/125 Nm
bei 2600/min
Leistung43/49 kW (58/67 PS)
Nenndrehzahl4200/min
Aufhängung vornDoppelte Kurbellenker mit Kugelköpfen und Drehstabfedern
Aufhängung hintenLängslenker-Radaufhängung mit Drehstabfedern
GetriebeViergang
LenkungRoßlenkung
Bremsen v/hScheiben mit Festsattel/Trommeln
Reifen185 SR 14 (5")
Radstand2470 mm
Länge4420 mm
Breite1765 mm
Höhe1955 mm
Leergewichtca. 1250 kg
Höchstgeschwindigkeitca. 120/125 km/h
Bauzeitbis 2005

Offiziell gilt das Jahr 1979 als das Ende der T2-Baureihe. In Hannover muss Platz geschaffen werden für den neuen T3. Und doch lebt der alte weiter, nämlich bei VW do Brasil nahe Sao Paulo. Er überlebt sogar noch zwei seiner Nachfolger, allerdings mit angepasster Technik. Am meisten ändern sich Gemischaufbereitung und Abgasanlage.

Wer nicht genau hinschaut, könnte meinen, da ist noch der Vergaser eingebaut, aber es ist nur das Drosselklappengehäuse. Am Ende der Doppelrohre finden sich die Einspritzventile. Ergänzt wird das Ganze durch einen riesigen Luftfilter. Auf der Abgasseite sind zunächst alle von den jeweiligen Zylindern kommenden Leitungen ohne Heizung (!) zusammengefasst und leiten die Abgase zum hinten quer liegenden Katalysator samt Lamdasonde. Dann geht es eine Runde um den ganzen Antrieb mit je einem Schalldämpfer links und rechts.

Schon an der Abgasanlage erkennt man, dass die ehemalige Qualität wohl nicht ganz erreicht wird. Auch die Auswahl ist nur auf Kastenwagen und 8-/9- Sitzer und die Farben Weiß und Silber beschränkt. Optisch ist der Wagen ein Zwitter zwischen den beiden T2 der ersten und der zweiten Serie. Anders ist das Dach, das an einen Westfalia-Camper erinnert, jedoch aus Blech und nicht klappbar ist. Immerhin stimmt in Brasilien der Grundpreis von 9.000/10.000 Euro.

Typisch für das Land ist die Alkohol-Variante, die bei erhöhter Verdichtung noch etwas mehr Leistung bringt. Im Innenraum muss man sich nur an ein neues, wohl aus Sicherheitsgründen gummiertes Lenkrad gewöhnen. Ansonsten fühlt man sich jedenfalls beim Blick nach vorn komplett um ca. 20 Jahre zurück versetzt. Es gibt sogar eine Verbesserung, die Lenkung ist präziser geworden.
05/08


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