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1973 VW Passat B1




Als die Not am größten ist, greift der neue Konzernchef Leiding von der Tochter Audi auf deren bewährte Technik zurück. So entsteht ein Audi 80 mit Schrägheck von Giugiaro und wird Passat genannt. Man verbindet diesen Namen von nun an mehr mit VW-Technik als mit den Winden in der Nähe der Äquator-Wendepunkte. Für diesen neuen Wagen wird später extra ein neues Werk in Emden gebaut.

Alle VW-Mitarbeiter müssen sich jetzt endgültig mit der Flüssigkeitskühlung beschäftigen, obwohl es mit dem K 70 schon einmal einen solchen Wagen gegeben hat. Der war jedoch nicht so erfolgreich. Der Audi-Motor wird im Prinzip über das Jahrhundert hinaus in unzähligen Variationen existieren. In den Audi-Motoren steckt Know-How von DKW und Mercedes. Das macht sie sparsam und kraftvoll. Neuartig für VW ist auch die Bremsentechnik mit diagonaler Bremskreisaufteilung. Das bedingt den negativen Lenkrollhalbmesser.

Der richtig große Erfolg stellt sich für den VW Passat erst mit dem Erscheinen des Variant 1974 ein. Es gibt kaum ein Auto, das von den Testern so gelobt wird. Er hat zu dieser Zeit genau die richtigen Maße innen wie außen. Er ist ideal für Familien und noch erträglich in den Kosten. Von nun an wird immer weit mehr als die Hälfte aller Fahrzeuge dieser Baureihe als Kombi ausgeliefert.


1977 gibt es ein Facelift (Bild oben), das den Wagen optisch weiter vom Audi 80 entfernt. Gleichzeitig erscheint der Passat mit dem ersten 50-PS-Dieselmotor, der seinen Ruf weiter festigen und für eine bessere Wirtschaftlichkeit sorgen wird. Die Fahrleistungen darf man allerdings nicht mit dem heutigen (2006) Passat vergleichen.










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