Geschichte Opel GT

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Fa. Ferebauer DN
Lupe






Opel GT
Motor Reihen-Vierzylinder
Hubraum1078/1897 cm³
Bohrung * Hub75*93 / 61*69,8 mm
Verdichtung9,2/9,5 : 1
Kurbelwelle3-/5-fach gelagert
MotorsteuerungOHV/OHC
GemischbildungDoppel-/Registervergaser
Kraftstoffbehälterca. 50 Liter
Drehmoment85/149 Nm bei
4400/2800 1/min
Leistung44/66 kW (60/90 PS)
Nenndrehzahl5200/5500 1/min
BauartFront(mittel)motor mit Heckantrieb
Aufhängung vornDoppel-Querlenker
Aufhängung hintenStarrachse an Schraubenfedern
KarosserieBrissoneau & Lotz (F)
Höhe1220 mm
Leergewicht845/970 kg + Fahrer(in)
Höchstgeschwindigkeitca. 155/185 km/h
Beschleunigung0 - 100 km/h 16,3/10,5 s
Bauzeit1968 - 1970 / 1969 - 1973
Kaufpreis12.000 DM (1900)
VariantenGT/J, Automatik
Cabrio als Studie
NachfolgerOpel GT 2007

Natürlich gibt es ein amerikanisches Vorbild für den Opel GT, die Corvette Sting Ray aus dem Mutterkonzern Chevrolet. Sie ist ein Jahr zuvor erschienen, allerdings mit Achtzylinder und bis zu 7,5 Liter Hubraum, einem entsprechenden Fahrwerk, anders klappenden Scheinwerfern und herausnehmbaren Dachhälften.

Der technische Unterbau stammt vom Kadett. Damit ist die maximal mögliche Fahrzeugbreite festgelegt. Auch mit der geringen Reifenbreite kann der GT nicht an sein amerikanisches Vorbild anknüpfen. Reifendurchmesser und Radstand könnten ebenfalls etwas größer sein. Trotz oder gerade wegen dieser Einschränkungen haben die Designer wirklich gute Arbeit geleistet.

Was die Bilder oben nicht zeigen, ist der handbetätigte Klappmechanismus der Scheinwerfer. Sie führen eine Drehbewegung von 180° um die Längsachse aus. Der Opel GT wird ein Erfolg, obwohl er weder vier Sitze noch vernünftigen Zugang zum Kofferraum hat. Aus Kostengründen muss der GT mit Serienmotoren von 1,1 bzw. 1,9 Litern auskommen, was bei dem stärkeren immerhin eine achtbare Höchstgeschwindigkeit ergibt.

Mit heutigen (2007) Autos darf man den Opel GT nicht vergleichen. Dazu sind die Motoren - auch der hubraumstärkere - zu phlegmatisch. In der amerikanischen Version verliert dieser nochmals 3,6 kW (5 PS). Immerhin erreicht er dann trotzdem noch 180 km/h, ist aber zäh beim Beschleunigen und Ausdrehen. Immerhin ist er elastisch und eigentlich leise, obwohl es mit der Geräuschisolation nicht so weit her ist.

Das serienmäßig von Uhren übersäte Armaturenbrett ist zu seiner Zeit der letzte Schrei, der fehlende Seitenhalt der Sitze nicht ungewöhnlich. Natürlich kann auch die indirekte Lenkung nicht ganz überzeugen, aber das relativ einfache Fahrwerk macht seine Sache gut, wenn auch etwas auf Kosten des Komforts. Was ist das alles im Vergleich zu dem Gefühl, in einem der bestgestylten Autos seiner Zeit zu sitzen. 03/08

Film dazu

Konkurrenten

Ford Capri
VW-Porsche 914

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