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1996 Lamborghini
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1991 Audi 100 C4
1991 Cabrio
1982 Audi 100 C3
1980 Audi Quattro
1976 100
1974 Audi 50
1972 Audi 80
1970 100 Coupe
1969 Audi 100 Cabrio
1968 Audi 100
1967 Ro80-Motor
1967 NSU Ro 80
1967 NSU TT
1967 NSU TTS
1966 60/Super 90
1965 F 103
1964 DKW F12 Roadster
1964 DKW F 102
1963 DKW F 12
1961 Auto Union 1000S
1959 Junior
1956 DKW Monza
1956 DKW Munga
1953 DKW F 91
1952 NSU Max
1950 DKW F 89
1949 DKW Transporter
1938 Auto Union Typ D
1938 Audi 920/78
1936 Horch 851
1934 Auto Union Typ C 1
1934 Auto Union Typ C 2
1933 W 22
1932 Auto Union
1930 DKW F 1
1928 Wanderer 10/II
1926 Horch 303
1924 Audi E 21/78
1914 14/35
1913 Wanderer 5/12


Audi - Geschichte




1859Johann Baptist Winklhofer (Wanderer) geboren.
1868August Horch (später Audi) geboren.
1873Spätere NSU-Werke als Strickmaschinenfabrik gegründet.
1878Jörgen Skafte Rasmussen (DKW) geboren.
1885Die Mechaniker Winklhofer und Jaenicke gründen Firma (später Wanderer).
1886NeckarSUlmer produzieren Fahrräder.
1887Rudolf Slaby geboren.
1896August Horch tritt als junger Mann in die Firma Benz ein.
1897Horch hat bei Benz den ersten Zweizylinder-Reihenmotor (Contramotor)konstruiert.
1898August Horch verlässt die Firma Benz.
1899Horch gründet eigene Werkstatt in Köln.
1901Erstes Fahrzeug aus der Horchschen Werkstatt. Beginn der Motorradproduktion bei NSU.
1902Rasmussen gründet OHG (Zubehör für Dampfmaschinen), erstes Wanderer-Motorrad
1903NSU setzt eigene Motoren ein.
1904Horch-Werke nun in Zwickau und zur Aktiengesellschaft umgewandelt.
1906NSU produziert richtige Autos. Rasmussens Betrieb (DKW) wird teilweise nach Zschopau verlegt.
1909Horch verlässt die von ihm gegründete Firma und beginnt eine neue mit dem Namen Audi.
1911Es werden auch preiswertere Fahrzeuge bei Audi gefertigt, gefederte Hinterachsen und Logo bei NSU offiziell, Gewinnder Tourist-Trophy(Motorrad).
1913Vierzylinder-Fahrzeug von Wanderer. Slaby wird als Ingenieur Leiter der entstehenden Versuchsabteilung der Daimler-Motorenwerke. Großesportliche Erfolge von NSU-Motorrädern.
1915Leichte Lkw und Kriegsmotorenfertigung bei NSU.
1916Rasmussen beginnt mit der Entwicklung eines Dampfkraftwagens.
1918Rasmussen beendet die Entwicklung eines DampfKraftWagens. Nur der Name bleibt. Statt dessenLizenzvertrag zwischenRasmussen und Ruppe über den Bau kleiner Zweitaktmotoren.
1920Die Serienproduktion von Fahrrad-Hilfsmotoren beginnt bei DKW.
1921Anlauf der Motorrad-Neufertigung nach dem Krieg bei NSU und drei neue Automobil-Modelle + Lkw.
1922In Zschopau (DKW) beginnt der Motorradbau.
1926Der Elektrische Wagen von DKW, NSU + Schebera (Karosseriefirma).
1927DKW-Zweizylinder-Motorrad mit 500 cm³, 9 kW (12 PS)
1928DKW P15 offen für zwei Personen mit zwei Notsitzen. Zusammenarbeit von NSU mit Fiat. Verkaufsgemeinschaft mitWanderer.
1929Zschopauer Motorenwerke (DKW) größter Motorradhersteller der Welt. NSU verpflichtet sich gegenüber Fiat, keineAutomobile mehr zuproduzieren.
1930Bessere Verkaufsorganisation, Personaltraining und erster Zweitaktmotor bei NSU.
1931Frontgetriebene Fahrzeuge
1932Teilfusion mit den Deutschen Industriewerken.
1933Porsches erste drei Käfer-Prototypen werden bei NSU gebaut.
1936NSU übernimmt Fahrradproduktion von Opel, erste NSU-Quick.
1939Stromlinienkarosserie F9 entwickelt aber wegen Kriegsbeginn nicht mehr angeboten.
1940Während des Krieges produziert NSU neben Motorrädern hauptsächlich ein wendiges kleines Kettenfahrzeug mit Opel-Motor.
1945Die Werke in Sachsen sind verloren.
1946Beginn der Zweirad-Produktion bei NSU.
1948NSU -> Deutscher Meister (Motorrad)
1949Aus dem Werk in Sachsen wird der VEB-Fahrzeugbau Zwickau
1950Lambretta-Roller mit NSU-Zweitaktmotor.
19518 Motorrad-Weltrekorde (NSU).
1952Schubstangenantrieb für die Nockenwelle (NSU) und Parallel-Twin mit DOHC und Königswellenantrieb (Renn-Max)
1953NSU-Quickly (50 cm³) als Nachfolger der Quick. NSU Weltmeister in zwei Klassen. Auto Union bietet im Westen denDreizylinder-Zweitaktmotor (3=6) an.
1954NSU-Sieg bei der Tourist Trophy und wieder Weltmeister in zwei Klassen.
1955NSU größter Motorrad-Produzent der Welt. Privatfahrer Müller holt mit NSU Klassen-WM.
1955NSU hält alle für Zweiräder mögliche Weltrekorde.
1957NSU baut auch wieder Autos (Prinz) + Entwicklung des Drehkolbenmotors.
1958Auto Union vergrößert den Motor auf 1000 cm³. Auto Union -> Daimler Benz.
1963NSU -> Deutsche Bergmeisterschaft aller Klassen (Prinz), auch in den nächsten beiden Jahren.
1963NSU-Wankel-Spider, NSU-Klassensieg Rallye Monte Carlo, keine Fahrradproduktion mehr.
1964NSU Prinz 1000 TT mit 40 kW (55 PS)
1965Auto Union heißt jetzt Audi, Audi 72 mit Viertakt-Mitteldruckmotor (vormals DKW F 102), Audi -> VW
1966Ende der Motorradproduktion bei NSU, Ende der Fertigung von DKW-Modellen
1967NSU Ro 80 mit Zweikammer-Wankelmotor, NSU 1200 TT mit 48 kW (65 PS), 1000TTS mit 51 kW (70PS)
1968Audi 100, NSU Ro 80 Auto des Jahres, Probleme mit dem Wankelmotor bei NSU.
1969NSU -> VW (Audi)
1972Audi 80 als erstes Großserienfahrzeug mit Diagonalteilung der Zweikreisbremse und negativem Lenkrollhalbmesser.
1973Audi 80 wird als VW Passat übernommen.
1974Audi 50.
1975Audi 50 wird als VW Polo übernommen.
1976Zweite Audi-100-Generation
1977Audi 100 Avant, letzter Ro 80
1978Zweite Audi-80-Generation, VW-Iltis (Bundeswehr) bei Audi gebaut.
1979Audi 200 mit (aufgeladenem) Fünfzylinder
1980Allradantrieb des Iltis führt zu Audi Quattro
1982Rallye-Marken-Weltmeisterschaft
1983Allgemeine BetriebsErlaubnis für Katalysator-Fahrzeuge
1984Permanenter Allradantrieb bei allen Audi-Modellen, erneute Rallye-Marken-Weltmeisterschaft, Dreifach-Sieg RallyeMonte Carlo
1985Vollverzinkung 100/200 Modelle
1986Audi 80 (3. Generation), ebenfalls voll verzinkt
1987Auftragsfertigung Porsche 924, Deutsche Rallyemeisterschaft durch Privatfahrer
1988Audi 90, Coupe und V8, Audi-100-Fertigung in China, amerikanische Produktionswagen-Meisterschaft
1989Audi 100 mit Diesel-Direkteinspritzung, Rekordfahrt einer modifiziertenVersion mit 1,76l/100 km bei 60 km/h Durchschnitt, diverse Rennsiege (USA)
1990Audi Coupe Quattro S2, Sieger Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft (Stuck)
1991Audi 100 (3. Generation) wahlweise mit Sechszylinder, Sieger Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft
1992Audi S4 auch mit Achtzylinder, Aluminium-Coupe-Studie mit Mittelmotor, Zwölfzylinder-Studie
1993Oberklasse mit V8-Dieselmotor
1994Audi A8 mit Aluminium-Karosserie, Audi A4, Motorenwerk in Ungarn, RS 2 (5-Zyl.-Turbo, 232 kW)
1995Audi TT als Coupe und Roadster, Italienische Marken-Meisterschaft
1996Audi A3, A8 und S6 plus mit 4,2-Liter-V8, Marken-Meisterschaften in 7 Ländern
1996Übernahme von Lamborghini

Wenn man die Geschichte von Audi betrachtet, dann ist das schon eine merkwürdige Firma. 1909 wird sie von August Horch als Gegenpol zu seiner ursprünglichen Firma gegründet. Mitarbeiter folgen ihm in die neue Firma, deren Namen aus dem Streit über Namensrechte entspringt. Horch auf Lateinisch, da muss man drauf kommen.

Die Firma nimmt die anfänglichen Schwierigkeiten recht gut, wobei Sporterfolge auch und gerade zu dieser Zeit schon sehr wichtig sind. Ihr Problem ist, dass ihre Produkte immer im Schatten der Horch-Fabrikate stehen werden. August Horch kümmert sich in den ersten Jahren sehr um die Firma, nimmt dann aber überregionale Aufgaben im Zusammenhang mit dem Thema Auto an.

Vielleicht passen jetzt zu wenig Leute auf die Firma auf. Denn der Wirtschaft geht es schlecht, in Deutschland noch mehr als im übrigen Europa. Die Banken erzwingen eine Fusion und Audi droht, innerhalb der Auto Union zwischen Horch und Wanderer zerrieben zu werden. Dabei sind die Produkte gut. Als technische Innovation wird Anfang der Dreißiger Jahre der Frontantrieb von DKW hochentwickelt.

Im Dritten Reich geht es den deutschen Autoherstellern durch Vorteilen bei der Steuer und umfangreichen Subventionen gut. Die Silberpfeile sowohl von Mercedes-Benz als auch der Auto Union werden weltberühmt und Audi kann sich zu einem respektablen Hersteller von Mittel- bis Oberklassemodellen entwickeln. Das endet allerdings mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges.

Nach dem Krieg bleiben Audi, Wanderer und Horch verschwunden, denn die allermeisten Produktionsstätten lagen im Osten. Nur DKW vertritt noch die Farben der Auto Union. Leider vergebens, denn man bleibt trotz allen Fortschritts sonst beim Zweitaktmotor. Die Firma gerät zur Konkursmasse, wird zunächst von Mercedes-Benz als ungeliebte Tochter aufgekauft. Immerhin entsteht hier ein für die Zeit moderner Viertaktmotor.

Dann nimmt sich VW der Auto Union (DKW) an und gräbt ausgerechnet den Namen Audi aus, verschmäht den Wanderer und den Horch. Nein, zunächst ist Audi wohl noch nicht als Konkurrent in der Oberklasse vorgesehen. Man muss in Ingolstadt sehr um seine Möglichkeiten innerhalb des Konzerns kämpfen, entpuppt sich aber auch als technisch ziemlich innovativ.

Im Gegensatz zur Mutter VW, die gerade an ihren Altertümern zu ersticken droht. Was liegt näher als ein Technologietransfer. Auch wechselt nacheinander nicht wenig Personal nach Wolfsburg, bis heute z.B. drei Vorstandsvorsitzende. Manchmal nimmt die Mutter sogar etwas weg und reklamiert es anschließend als die eigene Erfindung, z.B. die fabelhafte Diesel-Direkteinspritzung für Pkw.

Doch in Bayern hat man mehr als eine Idee und auch das Potential zur Serienreife. Das beginnt mit dem Fünfzylinder-Benziner, schließt die kleine Revolution des permanenten Allrads und die Alu-Technologie ein. Die Tochter wird immer mehr zur Schwester, kriegt mit Lamborghini sogar eine eigene Tochter und wird in der Oberklasse auf die beiden Platzhirsche gehetzt. Inzwischen hat sie einen von beiden schon mehr als eingeholt ...01/12

Fahrzeugkomponenten

Zweitaktmotor mit Ladepumpe
NSU-Schubstangenantrieb
Ro80-Wankelmotor
Alu-Karosserie
Frontantrieb (längs)
Doppelkupplungsgetriebe
Ketten-Umschlingungsgetriebe
Audi Studie
Karosserie-Tuning
Audi Armaturenbrett
Audi Saugsystem
Torsen-Differenzial
Vierlenker-Radaufhängung
Allrad mit Vollautomatik


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