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1949 Mercedes 170 V


Obwohl er fast die gleiche Typenbezeichnung hat, unterscheidet sich der 170 V (für Motor Vorn) ganz wesentlich vom 170 H aus dem Jahr 1931. Der Motor verteilt den gleichen Hubraum (daher die Modellbezeichnung) auf nur vier Zylinder. Der Vorgänger war ebenfalls ein 170er, besaß aber sechs Zylinder. 1936 war der 170 V für 3.850 RM zu haben, 550 RM günstiger als sein Vorgänger.

Wer über die unten angeschlagene Haube des Gepäckraums spottet, sollte daran denken, dass der Vorgänger einen überhaupt nicht von außen zugänglichen Gepäckraum hatte. Somit hier immerhin ein Fortschritt. Wegen dem in der Haube eingelagerten Reserverad konnte diese nicht oben angeschlagen werden. Erst später, als der Gepäckraum groß genug für die Aufnahme des Reserverades war.

Lesen Sie hier mehr über die Technik des 170 V.

Die Karosserie ist noch nach dem Standard von Sindelfingen zwischen den beiden Weltkriegen gebaut. Gerippe aus Buchenholz bilden als Rahmen für die Teile des Aufbaus die Grundlage, mit Blech beschlagen. Also Rost ist nicht so sehr der Feind dieses Oldtimers, wohl aber verfaultes Holz, was die Instandsetzung deutlich verteuern kann.

Der 170 V gilt als günstigstes Modell als so etwas wie der Retter von Mercedes. Er erreicht viel höhere Verkaufszahlen auch im Vergleich zu dem gleichen Modell mit Heckmotor. Offensichtlich kommt ein Mercedes mit Heckmotor nicht an und wird auch nie wieder konstruiert werden. Dafür lebt der 170 V nach dem Krieg wieder auf und bildet die Grundlage für eine ganze Reihe von Nachkommen.

Lesen Sie hier mehr über den 170er als Diesel.

Deutsche Untertitel möglich . . .








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