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1972 Fiat 132



Ein ganz gewöhnliches Familienauto? Sie müssen sich irren. In seiner Zeit wird der Fiat 132 in Deutschland sogar zum Fernsehstar. Nein, nicht als irgendein Täterfahrzeug oder für den Kommissar. Es ist eine Fernsehserie, in der er die Hauptrolle spielt. Nicht besonders glorreich, er ist eher der Versager. Er tritt auch nicht unter seinem eigenen Namen auf, sondern er heißt Amalfi. Man tarnt ein italienisches Auto mit dem Namen einer süditalienischen Stadt/Küstenlandschaft. Und etwas verändert ist er auch. Man kann ihn trotzdem noch erkennen.

Eine vierteilige Fernsehserie rund um ein fiktives Autohaus, in dem natürlich so ziemlich alles schief läuft. Und der Fiat 132 alias Amalfi mittendrin. Er wird zum zentralen Ärgernis und DM-Grab der Familie Schmitting und läuft wohl nur dann einwandfrei, wenn er eher nicht gebraucht wird. Warum hat Fiat nicht gegen die Wahl dieses nur notdürftig getarnten Wagens protestiert? Die Handlung passt zu den Vorurteilen über Fiats Mittelklasse wie die Faust aufs Vielleicht, weil dann wirklich jeder mitgekriegt hätte, um was für einen Wagen es sich handelte.

Zur Ehrenrettung der Fernsehverantwortlichen muss man die Serie ein Jahr später mit dem gleichen Thema erwähnen. Hier wird dann ein verunzierter VW Passat genommen. Der Rest über den 132 ist schnell erzählt, denn er gilt als erstes Auto, das von Robotern gefertigt wird. Ob vollständig, das wollen wir jetzt nicht behaupten. Warum gerade in Italien? Vielleicht, weil es dort über viele Jahre Probleme mit zunächst zu wenig Lohn und dann mit zu vielen Streiks gegeben hat. Auch die Produktionsgüte hat z.T. sehr darunter gelitten. Näheres dazu z.B. Alfasud. 02/09







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