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Škoda - Geschichte 8


Laurin & Klement Landa
MotorReihen-Vierzylinder
Hubraum1847 cm³
MotorsteuerungSV
Leistung15 kW (20 PS)
GetriebeManuell-Viergang
Höchstgeschwindigkeit65 km/h
Baujahr1913

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Oben sehen Sie eines der letzten Vorkriegsmodelle. Eigenartigerweise bringt der Beginn des Krieges für die L&K-Werke mehr Arbeit bei natürlich weniger Arbeitern, die vielfach als Soldaten eingezogen sind. Als Leiter einer Kriegsproduktion hat man viel zu tun, rationalisiert und verbessert die Produktion, steigert den Frauenanteil und erweitert schließlich enorm.

Damit weniger verbliebene Bauern die Produktion schaffen, sind auch bessere Feldbearbeitungsgeräte erforderlich, ein Zweig, den L&K immer schon mit bedient hat. Auch erhält man die Waffenproduktion zumindest in den ersten Kriegsjahren gut bezahlt. Aber insgesamt führt die Entwicklung zu einer Scheinblüte, die gegen Ende des Krieges brutal zusammenbricht.

Erschwerend kommt hinzu, dass man sich auf der Verliererseite wiederfindet. Vom Riesenreich Österreich-Ungarn bleibt das relativ kleine Territorium der Tschechoslowakei übrig. So fallen große binnenländische Absatzmärkte weg. Der verbleibende wird weiterhin durch Luxussteuer geschwächt und der Export nach Russland nicht mehr möglich, weil dort inzwischen die Bolschewisten an der Macht sind.

Nichts scheint mehr zu gehen außer den landwirtschaftlichen Geräten, auf die man sich jetzt stürzt und die sich z.B. als Motorpflüge gegen nennenswerte Konkurrenz durchsetzen können. Aber reicht das, so ein riesiges Werk weiterhin am Leben zu erhalten? Man versucht mancherlei, knüpft Verbindungen zu Fiat in Italien und verkauft verstärkt Busse.

Es hilft alles nichts. Und wenn das Unglück einmal seinen Lauf nimmt ...
Am 28. Juni 1924 kommt es zu einem Großbrand. Bis ins ferne Prag soll die Rauch- und Funkenentwicklung zu sehen gewesen sein. Was der Krieg und die anschließende schwere Rezession nicht geschafft haben, jetzt ist die Selbstständigkeit nicht mehr zu retten. 04/12

Wird fortgesetzt ...




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