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Geschichte VW Golf I GTI

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VW Golf I GTI
MotorReihen-Vierzylinder
Hubraum1588 cm³
Bohrung * Hub79,5 * 80 mm
KolbenHeron-Brennräume
Verdichtung9,5 : 1
MotorsteuerungOHC - Zahnriemen
Ventilein Reihe, 2 je Zyl.
KühlungFlüssigkeit
GemischbildungK-Jetronic
SchmierungDruckumlauf mit separater Ölkühlung
Drehmoment140 Nm bei 5000/min
Leistung81 kW (110 PS)
Nenndrehzahl6100/min
BauartQuermotor mit Frontantrieb
GetriebeViergang, ab 1979 Fünfgang
LenkungZahnstangen-Lenkung
Aufhängung vornMcPherson-Federbein-Achse
Aufhängung hintenVerbundlenker, Stabilisator
Radstand2400 mm
BremsenZweikreis, diagonal
Bremsen vornScheiben, innenbelüftet
Bremsen hintenTrommeln, Bremskraftregler
Reifen175/70 R 13 (5,5 ")
Länge3705 mm
Breite1630 mm
Höhe1395 mm
Leergewicht810 kg + Fahrer(in)
Bauzeit1976 - 1983
Höchstgeschwindigkeitca. 180 km/h
Kaufpreisca. 14.000 DM

Es ist nicht das erste Mal, dass im VW-Konzern etwas unten entsteht, was sich dann langsam den Weg zur Konzernspitze bahnt, in diesem Fall kombiniert mit Unsicherheit bis zum Präsentationstermin, ob die Serienfertigung überhaupt zustande kommt. Es gibt eine Reihe von Beschreibungen, wie eine kleine Gruppe von Enthusiasten im Werk die Idee zu diesem Auto entwickelt und z.T. nach Feierabend realisieren. Die Zeit ist gegen sie, ist doch der Spritpreis stark erhöht und die Welt auf sparsame und wenig sportliche Fahrzeuge aus.
Der gerade erst in Serie gefertigte Golf hat zwiespältige Voraussetzungen für dieses Projekt. Die Form scheint nicht gerade für hohe Geschwindigkeiten prädestiniert, aber das geringe Leergewicht lässt auf besondere Beschleunigung und ein gutes Handling hoffen. Der Motor kommt von Audi und die Techniker dort helfen dem Projekt, indem sie statt des anvisierten 74-kW-Motors (100 PS) einen mit 81 kW (110 PS) anbieten.
Der neue ist mit K-Jetronic ausgerüstet, auch wieder so ein zwiespältiges Produkt. Sie verleiht dem Motor Flügel, aber ist auch an mehr als 10 Jahren Heißstartproblemen beteiligt. Sie ist empfindlich wie eine Diva. Kleinste Unreinheiten oder Wasser-/Rosteinschlüsse führen zu ungleichen Einspritzmengen. Außerdem teilt sie mit anderen Einspritzanlagen die Unlust von Kraftstoffpumpen, bei hohen Kurvengeschwindigkeiten immer genügend Kraftstoff bereitzustellen.
Die Zutaten sind wirklich gut ausgewählt. Da ist neben dem trotz hoher Leistung sparsamen Motor das immer noch komfortable Fahrwerk, die dezente Schwärzung an Seitenstreifen, hinterer Haube und Frontspoiler. Der Clou ist aber, wie man mit so wenig Aufwand in der Innenausstattung fast eine Legende schaffen kann. Zurzeit (2006) plant man wieder den Einsatz des Golfballs als Schalthebelknauf. Das Karomuster der Sitze ist längst wiederbelebt. Hinzu kommt ein orginelles Lenkrad (Bild 4) und die obligatorische Instrumentierung, damals unvermeidlich mit Mittelkonsole und Zusatzinstrumenten. Der Wagen wird ein Erfolg und begründet eine neue Fahrzeugklasse.





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