Geschichte Peugeot 403

Konservativ gestylt, aber legendär zuverlässig - größeres Bild durch Anklicken!
Lupe






English version

Peugeot
Motor Reihen-Vierzylinder
Hubraum1468 cm³
Bohrung * Hub80 * 73 mm
Leistung43 kW (58 PS)
Nenndrehzahl4800 1/min
BauartFrontmotor mit Heckantrieb
GetriebeViergang, synchronisiert
Höchstgeschwindigkeitca. 135 km/h
Bauzeit1955 - 1962
VariantenLimousine, Kombi, Cabrio, Lieferwagen

Die Zahl 403 kennzeichnet die zweite Modellreihe von Peugeot nach dem Krieg. Nach dem 203 hat er entscheidenden Anteil an dem Ruf der Zuverlässigkeit eines Peugeot aus jener Zeit. Konnte man beim 203 noch die einzelnen Kotflügel erkennen, so sind sie hier schon vollständig in die Karosserie integriert. Das Design stammt übrigens von Pinin Farina, womit sich eine Zusammenarbeit über viele Jahre anbahnt. Der führt auch die gewölbte Windschutzscheibe bei Peugeot ein, für weniger Luftwiderstand und größeren Innenraum. Das Schrägheck der Nachkriegszeit wird durch ein Stufenheck abgelöst. Außerdem knüpft die Firma durch Einführung des Kombis an die Vorkriegstradition an.
Der 403 begründet nicht nur die Zuverlässigkeit, sondern auch den Konservativismus der Marke. Wenn man bedenkt, dass etwas später der DS von Citroen kommt, kann man die ganze Spannbreite der französischen Autoschaffenden erfassen. Peugeot lebt nicht schlecht davon, während die Firma Citroen das am Ende nicht überlebt. So verstärkt das Werk die inneren Werte des Wagens, indem es ab 1959 einen neu entwickelten, sparsamen Dieselmotor anbietet. Hierbei geht der Blick auch schon auf den neben Deutschland ebenfalls wichtigen Absatzmarkt Nordafrika.