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  Leichte angetriebene Starrachse







Aufgabe

Obwohl schon 1893 von der französischen Firma De Dion erfunden, hat diese Konstruktion relativ lange gebraucht, sich durchzusetzen. In Sportwagen taucht sie gut 30 Jahre später gehäuft auf und dann bis in die 80er Jahre immer mal wieder. Der Grund für die zögernde Akzeptanz mag in ihrer relativ aufwendigen und raumgreifenden Bauweise liegen.
Vielleicht kann man das Problem am Beispiel der Firma Opel deutlich machen. Dort bringt man 1964 drei völlig neue Oberklasse-Modelle auf den Markt und will nach weiteren 4 Jahren die Technik unter dem Blech den veränderten Bedürfnissen anpassen. Die ursprünglichen Fahrzeuge haben hinten angetriebene Starrachsen. Platz ist genug vorhanden, da die Karosserie nach amerikanischem Muster gebaut ist. In diesem speziellen Fall stellt sich die Umstellung auf die De-Dion-Achse als sinnvoll heraus, zumal die höheren Kosten in der Oberklasse vertretbar sind. Als Lohn winkt ein sehr gutes Fahrverhalten mit allen Vorteilen der Starrachse und ohne deren Nachteile: ein ausgeprägtes, schwer zu dämpfendes Eigenleben mit evtl. Versatz des kompletten Hinterwagens in Kurven mit welliger Fahrbahn.

Funktion

Im ersten Bild sind nur die wichtigsten Bauteile zu sehen. Zunächst einmal das leichte Achsrohr, das die beiden Radlager-Halterungen verbindet. In der Mitte der Achsantrieb, der zusammen mit der Kardanwelle jetzt am Wagenboden befestigt werden kann, denn er ist mit den Rädern nicht über starre, sondern über gelenkige Antriebswellen verbunden, die auch beim Ein-/Ausfedern für eine gleichmäßige Übertragung von Drehmoment sorgen. Die Anlenkung des Achskörpers an der Karosserie wurde wegen der Übersichtlichkeit hier weggelassen. Ein Beispiel sehen Sie in Bild 2, wo sie durch zwei Längslenker (grün) und einen Dreieckslenker (blau) geführt wird. Die grauen Schraubenfedern mit innenliegenden Stoßdämpfern und der rote Stabilisator bilden den Rest der Radaufhängung.
Das ist nur ein Beispiel für die Führung des Achskörpers. Wichtig ist hier, dass er als Teil der ungefederten Massen leicht ist. Damit sind alle Bauteile gemeint, die mit der Fahrbahn direkt und nicht über die Fahrzeugfederung verbunden sind. Große ungefederte Massen wie bei der angetriebenen Starrachse sind von der Federung/Dämpfung nur schwer unter Kontrolle zu bringen. Zum Schluss bleiben die ungeschmälerten Vorteile der Starrachse übrig, die Spur- und Sturzkonstanz. Egal, wie der Aufbau sich bewegt, wenn beide Räder auf der relativ ebenen Fahrbahn bleiben, bleibt auch die Kontaktfläche zwischen Reifen und Fahrbahn maximal. 08\06



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