 2026 VW T-Cross
2026 wird das Jahr werden, in dem VW sich seiner eigentlichen Bestimmung als Volkswagenwerk bewusst wird, noch nicht ganz, aber schon einen gewaltigen Schritt dahin. Der ID.Cross wird in diesem Jahr
nach dem ID.Polo erscheinen.
Cupra ergänzt auf der gleichen Plattform wie der des ID.Polo den Raval, beide entstehend in Martorell (Spanien). Von Škoda wird es den Epic zusammen mit dem T-Cross in Pamplona (Spanien) geben. Allen
gemeinsam ist die Plattform MEB+.
Das Pluszeichen ist sehr berechtigt, schlägt doch VW damit endlich in der kleinen Klasse den Weg zur Abkehr vom Hinterradantrieb ein. Man darf vermuten, es wird hier keinen Allradantrieb geben. Sicher darf
man sich bei VW allerdings nie sein.
Schutz vor übertriebenen Ideen und Bezug auf das Wesentliche ist nicht gerade eine Domäne des Konzerns. Genauso, dass man erst die sehr sinnvolle Trommelbremse hinten einführt und sie jetzt wieder
abschafft. Vermutlich ist die Scheibenbremse billiger.
Apropos günstig, die Verbundlenkerachse kommt wieder, ein weiteres Indiz für das Fehlen des Allrads. Man muss sich genieren, hier die Vorteile des Frontantriebs nennen zu müssen, nämlich den des
größeren Gepäckraums. In dieser Klasse spielt zusätzlich der Preis eine größere Rolle.
Es kommen noch elektrospezifische Vorteile hinzu, nämlich ein 22 Liter fassender Frunk und eine bessere Rekuperation wegen der größeren Belastung der Vorderräder beim Bremsen, wodurch auch bei etwas
schwierigerer Fahrbahn bis zu 200 Nm Rekuperation möglich sein sollen.
Da wir schon einmal vorne sind, ein Blick auf die Leuchten. Auf hier gibt es eine wohltuende Abkehr von der Masse, nämlich relativ hoch angeordnete Hauptleuchten, übrigens immer in LED-, auch mit
Matrixtechnik zu haben. Blinker und Tagfahrlicht regieren noch darüber.
Die Verbindung zum Logo in der Mitte in Form einer Lichtspange und die Beleuchtung des VW-Logos fehlen in den unteren Ausstattungen, ein Grund, diese zu wählen. Hinten übrigens die gleiche
Vorgehensweise. Allerdings nicht die allerunterste, die mit knapp 28.000 € bepreist ist.
Denn das ist wirklich ein Sparpaket, nein nicht nur, dass man höhere Ausstattungen nicht hat, man kann sie auch nicht hinzubuchen. Man ist auf die geringere Motorleistung beschränkt, was nicht so schlimm
wäre, aber eben leider auch auf die schwächere Batterie, der moderne VW-Standard sozusagen.
Rechnen Sie mit mindestens 33.000 € für den größeren Akku plus Motor. Den 10 cm kürzeren ID Polo soll es ja für knapp 25.000 € geben. Man darf gespannt sein, ob der auch so viel Platz auf der
Rücksitzbank und den wirklich riesigen Gepäckraum hat.
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