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2026 Toyota RAV4 Hybride




Das ist Technik von gestern in einem Outfit von morgen. Es ist auch nicht so sehr für uns hier in Europa gedacht, sondern eher für Nordamerika, wo der Wagen zu den bestverkauften der Marke und insgesamt zu den großen Drei in der dortigen Landesstatistik gehört.


Es ist die sechste Generation seit 1994 und bei dem Verkaufserfolg ist für den Hersteller bei jeder Neuinszenierung Vorsicht geboten. Ein Zuviel kann den Erfolg gefährden. Allerdings ist das unwahrscheinlich, weil der Konservativismus von Nordamerika und Toyota gut zusammenpassen.

Die Zahlen allerdings geben Toyota recht. Und um den europäischen Markt nicht zu verlieren, hat der Neue diesmal nicht an Länge zugenommen. Damit ist er bei uns gerade noch nicht zu groß, in USA aber fast am unteren Limit. Wer sich jedoch einmal in einen RAV 4 verliebt hat, der bleibt wahrscheinlich dabei.


Man gibt sich bei den Fortschritten im Design keine Blöße, bleibt aber z.B. bei den außenliegenden Türgriffen. Gut so, denn die innenliegenden, nur elektrisch öffenbaren werden vermutlich demnächst in China verboten. Auch das Glasdach ist zum Öffnen und mit Rollo ausgestattet.

Ob allerdings ein anscheinend vollwertiges Reserverad heutzutage noch nötig ist? Dagegen sind die Bildschirme auffallend klein, besonders der in der Mitte. Immerhin soll aber die gesamte Software-Architektur überarbeitet worden sein.


Es gibt ihn sogar ohne Hybridisierung, aber nicht bei uns. Da dürfte immerhin der Plug-In interessant sein, für den sogar 100 km Reichweite bei einer Batterie mit brutto 23 kWh Kapazität versprochen werden. Ein Schritt in Richtung E-Auto, sogar mit 50 kW DC und 11 kW AC Ladeleistung.

Obwohl man also für China noch schwächere 2,0L-Benziner wahlweise auch mit mechanischem Allrad baut, setzt man z.B. bei uns auf einen elektrischen Zusatzantrieb hinten, wenn das Fahrzeug als Allrad ausgeliefert wird. Die elektrischen 40 kW hinten reichen wegen 208 Nm offenbar aus.


Interessant dürfte die Preisgestaltung sein. Bisher wurden für den Hybrid ab 41.000 € und den Plug-In ab 60.000 € aufgerufen. Wer weiß, wo das jetzt hinläuft, wenn letzterer auch noch deutliche Verbesserungen erfahren hat?

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