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2022 Toyota Aygo X




Ja, es hat sich viel geändert, aber nicht unbedingt beim Antrieb. Der Motor ist jetzt mit 11,8 : 1 statt 11,5 : 1 verdichtet, aber seine Daten sind im Prinzip die gleichen geblieben. Angeblich wurde das CVT-Getriebe verbessert, aber eine Höchstgeschwindigkeit von 151 km/h gegenüber einer von 158 km/h (früher 160 km/h) beim Schaltgetriebe spricht Bände.


Ja, die deutlich vergrößerte Karosserie fordert ihren Tribut. Die 25 kg mehr beim Leergewicht in der magersten Ausstattung wären ja noch zu verschmerzen, nicht aber die fast 0,32 cW-Wert gegenüber 0,28-0,29 früher. Und da kommen die 12,5 cm mehr in der Breite und die 5 cm in der Höhe noch hinzu.


Nein, die Designer/innen haben sich einfach nicht darauf eingelassen, den vorhandenen Wagen nur die wichtigen 24,5 cm länger zu gestalten. Dabei wurde offenbar die Yaris Plattform übernommen, nicht aber deren Radstand. Trotzdem ist dieser natürlich 9 cm größer als beim Aygo von 2017. Also ist er immer noch ein Kleinstwagen, aber ein entscheidend vergrößerter?


Das sind halt die vermeintlichen Vorteile von Crossover-Fahrzeugen, höher, aber nicht deshalb auch mehr Platz bietend. Allerdings lässt sich wohl nur so der Anstieg des Kaufpreises von einstmals 10.000 €, allerdings ohne Klimaanlage, auf den heutigen Preis rechtfertigen. Dabei müsste er eigentlich auf der neuen Plattform günstiger zu fertigen sein.


Das lässt sich z.B. mit der zweifellos schicken Limited-Version (Bilder unten) auf über 21.500 € steigern und dann ist die stufenlose Automatik immer noch nicht dabei. Soll man nun Toyota dankbar sein, dass man sich überhaupt noch um dieses Segment kümmert? Am nächstgrößeren Modell sieht man, warum es ausstirbt. Der Yaris ist bei gleichem Motor 1.300 € teurer, ist aber mit deutlich mehr Platz sogar noch sparsamer.


Was für ein Kostendruck, wenn die Basisvariante des Aygo Cross auch noch mit Halogenlicht kommt? Immerhin gibt es LEDs gegen Aufpreis. Das ändert nichts an der Tatsache, dass es sich zweifellos um einen Hingucker handelt, nicht unbedingt vorn aber gewiss hinten. Wer hätte schon einmal so eine Kombination von durchgehender Scheibe und Rückleuchten gesehen?


Relativ konservativ gehaltenes Innendesign mit leicht auffindbaren Bedienelementen machen ihn sympathisch, was man von den integrierten Kopfstützen vorn nicht sagen kann. Die Rücksitzbank ist immerhin im Verhältnis 50 : 50 teilbar. An früher erinnernd, die Ausstellfenster an den hinteren Türen, schlecht ihre riesige Blechhaut, die oben bis zur Heckklappe reicht.










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