 2026 Škoda Peaq
Der Peaq ist ab sofort das größte Modell von Škoda. Besondere Extravaganzen leistet er sich nicht und das ist auch gut so. Er kommt eigentlich vom Innenraum her prächtiger daher als mit seinem
Außendesign, den Pelz nach innen tragend sozusagen.
Die ziemlich senkrechte Heckklappe deutet auf einen Kombi, aber die Seitenansicht versucht dagegen zu arbeiten. Da fallen die durch das schwarze Begleitmaterial schlank wirkende C-Säule und das relativ
runde Dach auf. Von hinten sieht er fast noch besser aus.
Damit die Seiten nicht so mächtig wirken, gibt es durch glänzenden Lack noch betonte, richtig breite schwarze Radläufe. Die Zierleiste wirkt dagegen eher klein und verbindet die Radläufe auch nicht ganz.
Hinten hat man auf die Verbindung zwischen den Leuchten verzichtet.
Innen fallen die Sitze am meisten auf. Sie sehen nicht nur gemütlich aus, sondern sind es wohl auch. Das Material ist echtem Leder nachempfunden, soll aber mindestens ebenso verschleißfest sein. Es gibt
neben dem üblichen Zubehör auch noch elektrisch ausfahrbare Beinauflagen.
Den Wagen gibt es als Fünf- und Siebensitzer. Wegen Letzterem sind die hinteren Türen recht breit geraten und mit Griffen oben auf den Lehnen kann man diese zum leichteren Aussteigen von hinten
umklappen. Hinzu kommt das mögliche Verschieben der Sitze in der zweiten Reihe und die Neigung der Rückenlehne.
Das feste Glasdach ist wohl eines der größten überhaupt und kann nicht nur als Ganzes, sondern auch relativ kleinteilig elektrisch abgedunkelt werden. Die Extrakissen im Nacken sind vielleicht von der
Hygiene her nicht der Geschmack von jedem/r, aber deren Pflege hat man ja in der Hand.
Das Armaturenbrett ist schlicht und, wie alles im Innenraum, sehr gut verarbeitet. Besonders gelungen ist die Mittelkonsole mit den Magneten für die Handyhalterung und darüber drei Tasten, die man
so noch nicht gesehen hat. Man hat das Konzept von mehr haptischen Schaltern durchgehalten.
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