 2024 Rimac Nevera R
Bestimmt haben Sie schon einmal von dem kroatischen Unternehmen Rimac gehört, z.B. als VW einen Käufer für seine Bugatti-Sparte suchte. Man wurde hier fündig und von der neuen Gründung
Bugatti-Rimac übernahm letzterer 55 Prozent.
Mit dem Nevera R ist man eigentlich schon so weit, einen elektrischen Bugatti-Nachfolger zu finden, man müsste nur noch das Design anpassen. Denn fahrtechnisch kann er durchaus als Nachfolger gelten. In
der Beschleunigung ist der Neue deutlich überlegen, in der Höchstgeschwindigkeit wird es knapp.
Die Zusammenarbeit ist natürlich ein Ritterschlag für die eigentlich noch junge Firma mit aber immerhin weit über 2.000 Mitarbeitern/innen und einer riesigen neuen Fabrik. Wovon jeder Autofan träumt, ist eine
Karosserie bis auf die den Crash aufnehmenden Enden vollständig aus Carbon, natürlich einschließlich der Bremsen.
Für die Batterie ergibt sich bei solchen Sportwagen hauptsächlich der Platz hinter den Sitzen und unter der Mittelkonsole. Die Kapazität ist für diese Kategorie eher mittelgroß, allerdings sind bis zu 500 kW
Ladeleistung herausragend, wenn es denn die Ladesäulen einst zulassen.
| Die wesentlichen Teile werden angeblich alle im Land selbst hergestellt. |
Dass so ein Auto nicht besonders praktisch sein kann, geschenkt. Für das Öffnen der Heckscheibe muss man um den voluminösen Heckspoiler herumgreifen, und dann passen mal gerade zwei mittelvolle
Aktentaschen in den Gepäckraum. Auch die Scheren- pardon Schmetterlingstüren sollten zum Nachbarfahrzeug hin unter Beobachtung bleiben.
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