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2021 Megane e-tech




Lassen Sie uns bitte einmal einen Moment lang in Vorurteilen schwelgen. Was sagt Ihnen das, wenn Sie ein Auto erwarten, das in Frankreich designt wurde? Genau richtig: Chic und eigen, ersteres zu sehen z.B. an der Front. Wer noch nie für Gold an der Außenhaut eines Autos geschwärmt hat, könnte bei dieser Kombination mit Weiß ins Wanken geraten. Wer nicht, kann auch andere Kombinationen bestellen.


Leider ist das beim Thema Heckscheibe nicht möglich. Hier kulminieren die zweifellos für einen Batterie-Crossover geringe Höhe von 1,5 Meter, eine nach hinten abfallende Dachlinie und eines relativ hoch angesetzten Greenhouses zu einer Heckscheibe im Mini-Format. Ob das sinnvoll ist, dass man demnächst nur noch per Kamera nach draußen schauen kann?


Nicht unbedingt chic, aber durchaus eine Überlegung wert ist es, alle Technik außerhalb der Batterie vorn unter einer Motorhaube zu vereinigen und dafür auf einen Frunk (vorderen Gepäckraum) zu verzichten. Es entsteht dadurch ein größerer hinten. Fast eigen ist es aber, ihn mit einer hohen Ladekante zu versehen, was man allerdings für die Stabilität der Karosserie auch gut finden kann.


Ungewöhnlich auch, wie tief die Vordersitze montiert sind. Wenn zur Erzielung der schon erwähnten geringen Höhe lobenswert, aber was machen wir mit den Füßen der hinten Sitzenden? Dagegen ist die fehlende Mittelarmlehne eine Petitesse. Chic dagegen, wie die Designer/innen das Armaturenbrett mit der in den Motorraum verschobener Klimaanlage konzipiert haben. Ob man das Lob allerdings auf das mit Hebeln überfrachtete Lenkrad ausdehnen kann?


Schön, dass die Batterie so flach ist, aber 40 bzw. 60 kWh sind für einen elektrischen Crossover eigentlich nicht mehr Stand der Technik. Logisch, dass dabei hier mit mageren 130 kW maximaler Ladeleistung doch noch eine akzeptable Zeit von 0 bis 80% erreicht wird. Und dann wird diese Technik mit Hilfe der neuen CMF-EV-Plattform auch noch konzernweit ausgerollt. Und das alles für ein Auto, dass überhaupt erst 2022 bestellbar ist. Da wünscht man sich doch glatt Carlos Ghosn auf den Posten des CEO zurück.

Die Wiederverwertungsquote beträgt in der EU seit 2015 95 Prozent, also eigentlich in der Werbung kaum erwähnenswert.








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