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2018 Renault Kadjar





Verglichen mit dem Nissan Qashqai (letztes Video) hat man beim Renault Kadjar Vieles getan, um ihn stämmiger aussehen zu lassen. Das fängt bei der Front an, die höher wirkt, durch einen markanten Buckel auf der Motorhaube, einem kaum unterteilten großen Kühlergrill, nicht ganz so schmalen Leuchteneinheiten und größeren Öffnungen für Nebelleuchten.


Hinten wirkt der Kadjar eher drei- als zweigeteilt wie der Qashqai. Dieser wirkt eher durch die Leuchteneinheit. Die Heckscheibe ist beim Kadjar steiler, die dritte Seitenscheibe größer mit vermutlich etwas besserer Rundumsicht. Unter den Seitenscheiben erhalten die Schultern für die hinteren Reifen mehr Betonung als beim Japaner. Der wirkt von der Seite bis auf eine scharfe Kante durch die Türgriffe ruhiger.


Ganz einleuchtend ist die tiefe Lage des mittleren Bildschirms bei beiden nicht. Hier kehrt sich der äußere Eindruck um. Man hat jetzt das Gefühl, der Qashqai sei ein wenig aufdringlicher. Vergleicht man den Kadjar mit seinem Vorgänger, so hat sich neben der modernen Abgasentgiftung der beiden Dieselmotoren nur bei den Benzinern Entscheidendes getan. Die haben jetzt einen Vierwege-Kat, mehr Hubraum, mehr Leistung und vor allem mehr Drehmoment.


Allerdings haben die Preise deutlich angezogen, schon beim Einstiegsmodell, das einmal knapp unter 20.000 Euro kostete. Den stärkeren Benziner gibt es nur in der Bose Edition für 9.600 Euro Aufpreis. Auch der kleinste Diesel ist jetzt 2.000 Euro teurer. Teure Hardware-Nachrüstung vom Werk mit immerhin 5 PS mehr Leistung. Der Nissan Qashqai ist zwar günstiger, aber nur Renault bietet zurzeit die neue Motorisierung nach 6d Temp an. 09/18









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