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2018 Porsche 911 (992)




Mehr als 70 % aller jemals gebauten 911er fahrtüchtig.

1963 - 197390181-154 kW
(110-210 PS)
200-245 km/h
1973 - 1989G-Modell110-221 kW
(150-300 PS)
203-270 km/h
1988 - 1994964184-280 kW
(250-381 PS)
256-290 km/h
1993 - 1998993200-331 kW
(272-450 PS)
265-300 km/h
1997 - 2006996221-355 kW
(300-483 PS)
275-319 km/h
2004 - 2012997239-456 kW
(325-620 PS)
280-330 km/h
2011 - 2018991257-515 kW
(350-700 PS)
285-340 km/h

Für jede Generation lässt Porsche ein wunderschönes Exemplar auffahren. Zum Glück für den ersten parkt der am Schluss nicht direkt neben dem Neuen, sonst würde das enorme Größenwachstum bis zur kommenden achten Generation evident. Fast 36 cm ist der länger, 24 cm breiter. In der Höhe allerdings kaum Unterschied.

Die Leistungsunterschiede können Sie in der Tabelle oben selbst ermitteln. Über 80 Prozent mehr Leistung im Vergleich zu den 80ern erwähnt der CEO Oliver Blume bei der Vorstellung in Los Angeles, 30 Prozent mehr Effektivität. Der 992 kommt als Carrera S, eine günstigere Variante mit 283 kW (385 PS) etwas später, ebenso wie das 7-Gang Schaltgetriebe, vermutlich wieder zum gleichen Preis.


Zwischen 8.000 und 8.500 Euro teurer ist der neue 911, unter 100.000 Euro gibt es keinen mehr. Dafür bietet er jetzt die Breite des Turbo 930, vorn und noch stärker hinten, wo es offensichtlich beim Fahrverhalten drauf ankommt. An hinten breitere Reifen haben wir uns schon längst gewöhnt. Bei Porsche sagt man sich, da ohnehin zwei verschiedene Reifenpaare nötig sind, können die auch unterschiedliche Durchmesser haben.


Schmunzeln darf man angesichts der um ca. 4 cm ausgestellten Kotflügel auf jeder Seite, dass die Türgriffe wegen geringerem Luftwiderstand jetzt versenkt angeordnet sind. Trotzdem, von der Seite ist er noch am ehesten ein 911er geblieben. Eigentlich ist es ja nur ein Facelift, weil die Plattform geblieben ist.


Wer sich die Front mit den vier Punkten im jeweiligen Scheinwerfer und dem enormen Lufteinlass anschaut, der ist schon eher von einem Generationswechsel überzeugt. Die vielen geänderten Kleinigkeiten und besonders das Heck tun ein Übriges. Die Klappe über dem Lufteinlass erlaubt nur kleinste Wartungseingriffe, die darunter stellt sich als ausfahrbarer Heckspoiler heraus. Und schauen Sie sich nur diese umlaufende LED und die dritten Bremsleuchten an!


Die Motoren sind im Prinzip die gleichen geblieben. Die Veränderungen beziehen sich auf die Anordnung von Turbolader und Ladeluftkühler, die jetzt für beide Seiten relativ gleich gestaltete Luftkanäle mit weniger Widerständen ergeben. Erstaunlicherweise sind es keine VTGs mehr, sondern über elektrische Wastegates gesteuerte. Auch die Injektoren wurden umgestellt, arbeiten vermutlich nun mit Piezo-Technik noch schneller. Natürlich hat auch ein Benziner bei Porsche jetzt einen Partikelfilter.

Der Innenraum wirkt neu, weckt interessanterweise aber Erinnerungen. Wieder die fünf vollwertigen, einander nicht überdeckenden Instrumente gepaart mit einem sauber eingepassten 10,9-Zoll-Touchscreen. Elegant die beiden waagerechten Tastenfelder und der deutlich reduzierte Wählhebel samt Mittelkonsole. Der Drehknopf für den Start befindet sich natürlich linkerhand, wo sonst?

Durch Sensorik im Radkasten entdeckt der Porsche 911 Wasser auf der Straße. Er gibt sein Wissen z.B. ans Fahrwerk- und ABS-System weiter und das warnt den/die Fahrer/in. Eine Wärmebildkamera ermöglicht Sehen bei Nacht. Radar hilft bei Nebel. 11/18








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