2026 Polestar 5
Nein, der Frunk ist nicht das Wichtigste an dem Vorderwagen. Natürlich nicht. Die Haube bleibt zu und wir schauen uns das magische Design an. Da verzeiht man sogar den Knopf vorne in der Mitte, vermutlich
für das Radar-System.
Wie kann man nur so eine unauffällig schöne Front bauen? Nur wenn man näher kommt, erkennt man die sanften Erhebungen der Haube links und rechts. Sicken, die keine sind. Übrigens stammt das Design
wohl aus Großbritannien und nicht aus Schweden wie bei Volvo.
Tesla könnte mit dem Cyber Truck von diesem Auto lernen, wie man scharfe Kanten vorne und hinten gekonnt spitz zulaufen lässt. Die Eleganz setzt sich fort an den Seiten, wieder wie vorne eine Kombination
aus scharfen Kanten und ultraweichen Rundungen.
Eine Heckscheibe gibt es nicht. Dafür reicht das Glasdach so weit hinter die Rücksitze, dass dort genügend Kopffreiheit bleibt. Allein der auf Kamera umschaltbare Rückspiegel findet nicht bei allen Tests
Beifall. Da ist die Technik noch in der Entwicklung.
Inzwischen sind wir am Heck angekommen. Hier läuft das Design stärker in Richtung 'kantig', was aber wiederum nicht für alle Bereiche gilt. So schafft man Spannung, z.B. mit diesem Diffusor. Schauen Sie
auch einmal, wie das Dach in der großen Heckklappe mündet.
Beim Gepäckraum darunter möchten wir fast wetten, dass man sich vermessen hat oder aber Unterschiede bei den Messmethoden macht, die man nicht gleichzeitig kommuniziert. Aber besser kann man gar
nicht auf dessen Größe hinweisen, indem man ihn zu klein angibt.
Innen gibt es bei der Gesamtlänge natürlich Platz ohne Ende, eine sehr gediegene aber nicht aufdringliche Ausstattung, leider etwas zu viel Klavierlack und ein Panoramadach (noch) ohne Möglichkeit der
Verdunkelung.
Von den Preisen her sollte man sich vielleicht auf den kleineren konzentrieren oder sehr genau schauen, ob einem die Unterschiede wirklich 23.000 € wert sind. Die angegeben Beschleunigungen und deren
marginale Unterschiede haben wir bewusst nicht mit aufgenommen.
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