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 F7 F9






Nio Firefly




Man sagt der oberen Mittelklasse nach, sie stelle ihren Komfort bewusst nach außen, während die echte Oberklasse trotz höherer Ausgaben bescheidener zu sein scheint. Man nutzt also bestimmte Signale, um den eigenen Status sichtbar zu machen, aber das erkennen oft nur Gleichgesinnte.

Ob nun der Nio Firefly exakt auf die Klasse zugeschnitten ist, wagen wir ein wenig zu bezweifeln. Tatsache ist aber, dass auch er seinen Pelz als Synonym für Luxus eher nach innen trägt. Man sieht diesem nur vier Meter langen Auto nicht auf den ersten Blick an, was in ihm möglich ist.


Nein, Fahr- und Ladeleistungen sind damit nicht gemeint. Er bleibt beim Verbrauch und Ladeleistung bei den Kompakten, bei der Batteriekapazität sogar noch etwas drunter. Auch von den Kosten her darf man von ihm keine Wunder erwarten.

Firefly (Feuerfliege, Glühwürmchen)

Aber wie er sich dennoch nicht nur als gut verarbeitet und genial konstruiert verkauft, das ist schon beachtenswert. Es beginnt mit dem Radstand, für ein Auto dieser Klasse bemerkenswert groß. Damit passt eine relativ flache Batterie zwischen die Räder.


Der Rest der Technik ist so geschickt verteilt, dass jede Menge Frachträume entstehen, außer dem üblichen ein überdimensionaler Frunk mit sogar möglichem Wasserablauf nach unten. Hinzu kommen kleine Stauräume jeweils unter dem rechten Vorder- und Rücksitz.

Vieles gibt es schon als Standard, . . .

Und trotzdem ist da noch gerade genügend Platz hinten, für ein so kleines Auto beachtlich, auch, dass ihm ein guter Fahrkomfort und ein geringes Geräuschniveau bescheinigt wird. Er traut sich viel der Neue, aber das scheint alles zu passen.

. . . z.B. ausgezeichnete Sitze, tolle Assisternzsysteme.

Z.B. das Armaturenbrett, leergeräumt von Tasten und eigentlich nur aus zwei Displays zu bestehen scheint. Das scheint den Blick auf die Verkleidung zu lenken, zumal man nach Tesla-Manier, auch die immerwährenden Ausströmer für die Luft vergeblich sucht.

Immerhin nimmt das Mittendisplay Rücksicht, darauf, dass der/die Fahrer/in ihm nur beschränkte Aufmerksamkeit widmen kann. Durch Wischen mit zwei Fingern lassen sich die wichtigsten Einstellungen vollziehen. Der fast schon überladene Blinkerhebel und die beiden Knöpfe im Lenkrad tun ein Übriges.

Es gibt (hoffentlich genug) Leute, die das als sehr wohltuend empfinden und dafür bereit sind, etwas mehr zu bezahlen. Die haben schon längst einen im Stil ähnlichen Erstwagen mit noch mehr Platz und Reichweite, aber eben z.B. nicht so wendig wie der Firefly in der Stadt.









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