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2020 Mitsubishi Outlander PHEV




Wir haben schon über die Version von 2014 berichtet. Jetzt, nach 150.000 allein in Europa verkauften Einheiten hat er ein Facelift erhalten. Es hat sich noch nicht einmal so viel an dem Wagen geändert. Musste es auch nicht, denn vom Preis her ist der Wagen ein Knüller. Dazu später mehr.


Technisch ist das der erste Wagen, bei dem der Modus 'Serieller Hybrid' wirklich Sinn macht, aber auch gleich seinen Nachteil zeigt. Denn obwohl es eine (wesentlich billigere) Version mit zwei Litern Hubraum und 110 kW (150 PS) als 2WD oder 4WD sowohl mit Fünfgang als mit CVT-Getriebe gibt, braucht dieses Fahrzeug kein Getriebe.

Der gegenüber dem Vormodell nochmals vergrößerte Benziner fährt, wenn er denn nicht ausgekuppelt wird, immer im höchsten Gang, etwas reduziert, weil das Auto auf 170 km/h begrenzt ist. Das bedeutet, die beiden E-Motoren vorne und hinten müssen den fehlenden Schub ersetzen. Angeblich ist der Verbrenner unter 65 km/h sogar ganz abgeklemmt.


Eine leere Batterie gibt es angeblich nicht, weil die immer etwas Ladung zurückhält. Wird die angegriffen, dann kommt es zu dem Modus 'Serieller Hybrid', nämlich so, dass der Verbrenner über den vorderen, jetzt als Generator arbeitenden E-Motor im Prinzip den Strom für den hinteren E-Motor produziert. Sie können sich denken, dass dies der für den Gesamtwirkungsgrad wohl ungünstigste Modus sein wird, man diesen also vermeiden sollte.

Dagegen kann man sich Geschwindigkeiten über 65 km/h als relativ entspannend und länger andauernd als die gut 50 km rein elektrisch vorstellen. Sofern man zuhause in ca. 5,5 Stunden oder an ChaDeMo mit 50 kW geladen hat, könnte sich hier der Benzinverbrauch eines Kleinwagens für einen Zweitonner einstellen.


Noch eine Besonderheit gefällig? 13,8 LiIo-kWh sind zwar nicht sensationell, aber wenn man diese mit bis zu 1,5 kW (Bild oben) wieder aus dem Outlander herausholen kann, dann eben doch. OK, bei heizenden Elektrogeräten und starken E-Motoren müssten Sie damit vorsichtig sein, aber ansonsten steht einem etwas längeren Aufenthalt in der Wildnis nichts im Weg.

Wir fassen zusammen: Ein Auto mit dem Ladevolumen eines VW-Tiguan, in der zweiten Jahreshälfte 2020 als PlugIn erhältlich nach Abzug aller Vergünstigungen für 27.000 € plus Abholung und Zulassung. Der momentan günstigste, und auch noch mit Steuervergünstigungen und E-Kennzeichen. Da wäre es doch geradezu unmoralisch, wenn man diesen Wagen zu selten aufladen würde, oder?


Leider in der Basisausstattung nur mit Halogenlicht.








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