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1963 Mercedes L 1113




Die leichten Kurzhauber ab 1963 erkennt man an den Blinkern, die jetzt nicht mehr seitlich neben den Hauptscheinwerfern, sondern oben auf den Kotflügeln angebracht sind. Auch die Bezeichnung hat sich geändert. So verfügt der 1113 über 11 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht und aufgerundete 130 PS (96 kW) Leistung. Ab 1968 gebaute Kurzhauber sind an der höheren Windschutzscheibe, drei Scheibenwischern und einer Dachluke erkennbar.

Viel wichtiger als die optischen und typografischen Feinheiten ist die Einführung der Direkteinspritzung. Die OM 326 und 322 werden durch die OM 352 (oben) und 346 mit 10,8 Liter Hubraum ersetzt. Damit verbunden ist zwar ein härterer Motorlauf, aber eine Senkung des Verbrauchs und Erhöhung der Leistung um ca. 15 - 20%. Leider sind die ersten Motoren dieser Art von der Haltbarkeit her nicht ganz risikolos.

Die damalige Angabe von 196 bar als gegenüber dem Vorkammermotor mit 130 bar erhöhter Druck darf nicht mit den heutigen Einspritzdrücken verwechselt werden. Man sollte ihn als Düsenöffnungsdruck bezeichnen. Der wahre Einspritzdruck wurde damals nicht angegeben und liegt vermutlich viel höher.









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