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2018 Mercedes GLE




Weil Toyota mit dem RAV4 ca. 3 Jahre früher war, sagt Mercedes von sich, man habe 1997 mit der M-Klasse das Segment der Premium-SUVs begründet. Das wird dann begierig aufgenommen und bei der Wiedergabe das 'Premium' vergessen, was dem Hersteller nicht unlieb sein dürfte.

In Tuscaloosa, wo auch der neue GLE gebaut wird, errichtet Mercedes nach eigenen Angaben gerade eine Batteriefabrik. Im ganzen Bericht darüber geht es um Investitionen, Arbeitsplätze usw. Nirgends wird deutlich, dass damit nicht die Batteriezellen selbst gemeint sind.

Beruhigend, dass die Bundesregierung erwägt, jetzt endlich die Produktion von Batteriezellen finanziell zu unterstützen, nachdem sie Milliarden in die Hochschulen u.a. zur Entwicklung der Mobilität gesteckt hat. CATL, Chinas größter Batteriezellenhersteller, baut jetzt ein Werk in Erfurt. Auch VW hatte solche Pläne, sie aber ad acta gelegt.

Was haben diese Pläne mit dem neuen Mercedes GLE zu tun? Eigentlich war von diesem Fahrzeug auf der IAA 2017 eine Wasserstoff-Variante des GLC noch 2018 angekündigt. Aber selbst, wenn sie gekommen wäre, mangels Reichweite hat sie gegen den Hyundai Nexo kaum eine Chance. Wenn sie dann doch noch kommt, dann nur für ausgewählte Flottenkunden.


Das gilt natürlich nicht für die hier vorgestellte Variante mit Verbrennungsmotor. Von den sieben SUV-Modellen hat Mercedes seit 1997 über 5 Millionen verkauft, ein Drittel von allen, 540.000 davon allein in den ersten acht Monaten 2018. Der GLE bzw. die M-Klasse hat am gesamten SUV-Verkauf einen Anteil von 2 Millionen.

Etwas mehr als 12 Volt gibt es ja beim neuen GLE, nämlich 48 Volt, die z.B. für das neue, sündhaft teure (siehe unten) Fahrwerkspaket gebraucht werden. Vermutlich ist es eine Welt-Neuheit, dass sowohl Federung als auch Dämpfung eines jeden Rades einzeln verändert werden kann. Hier ist Schaukeln beim Festsitzen im Sand nicht nur längs gemeint, sondern auch als ein bis zu 10 Zentimeter starkes Auf- und Niederwippen. Im GLE (Video unten) kann das jetzt auch ohne Sand per Knopfdruck ausgelöst werden.


Die 12 Volt sind neben dem Anfahren mit E-Motor auch als Boost zu gebrauchen, was zwar nur 16 kW (22 PS), aber beachtliche 250 Nm zusätzlich bringt. Dazu noch die 4MATIC, die jetzt auch bis zu 100 Prozent an die Vorder- bzw. Hinterachse schicken kann und die Welt ist sowohl Off- wie Onroad perfekt. Vermutlich nicht ganz so stark wie ein Motorrad kann sich das Auto auch in die Kurve legen.

Auch das Armaturenbrett verdient Lob. Das leicht überladene Lenkrad ist zwar nicht mehr wegzudenken, aber es sind noch auch sonst noch ein paar Knöpfe zur Schnellbedienung übrig geblieben. Das Touchpad mit räumlich erfassbarer Gestensteuerung ist jetzt hoch genug montiert und geht nahtlos ins Display hinter dem Lenkrad über. Nicht ganz so auffällige, aber hübsche Luftdüsen sind darunter angeordnet. So sollte es sein. Die Mittelkonsole hat jetzt Griffe für besonders spektakuläre Geländefahrten, erstaunlicherweise auch für den/die Fahrer/in. 11/18

Airmatic Paket2.035 €
E-Active Body Control7.735 €
Offroad-Technik Paket2.261 €
Anhängevorrichtung, elektr. ausklappbar2.296 €
Anhänger-Rangier-Assistent416 €
Energizing Paket Plus4.075 €
Fahrassistenz-Paket2.296 €
Fahrassistenz-Paket Plus2.891 €
2. Sitzreihe -> elektrisch verstellbar1.428 €
3. Sitzreihe (2 Personen)1.083 €
Multibeam LED-Scheinwerfer1.458 €
Adaptives Scheibenwischsystem464 €
Beheizte Frontscheibe (nur bei 48V)690 €
Burmester-Soundsystem1.011 €
Burmester High-End 3D-Soundsystem5.831 €










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