 2025 Mercedes GLB
Er ist 10 cm länger als sein Vorgänger und hat 6 cm mehr Radstand. Das wirkt sich auf die Rücksitzbank aus, aber auch auf den Gepäckraum, der nur unwesentlich kleiner ist als beim GLC. Es gibt ihn als
Fünf- und gegen Aufpreis als Siebensitzer, dann immer mit verschiebbaren Sitzen davor.
Die klappbaren Sitze der dritten Reihe schränken allerdings die Größe des Gepäckraums ein (siehe Daten). Beim Fünfsitzer muss die verstellbare Rücksitzbank extra hinzubestellt werden. Das nicht zu
öffnende Panoramadach ist Serie. Mercedes stellt die größer gewordene Kopffreiheit heraus.
Der GLB bedient sich, ebenfalls serienmäßig, großzügig aus dem Regal der größeren Modelle. Dazu gehören acht Kameras, fünf Radar- und zwölf Ultraschallsensoren. Allerdings müssen diese unter der
Bezeichnung MB.Drive extra bezahlt werden. Manche digitalen Extras können dann auch noch später aktiviert werden.
Bei der Angabe von 10 Minuten für 260 km muss beachtet werden, dass dazu eine 800V-Ladesäule nötig ist, von denen momentan noch sehr wenige vorhanden sind. Um das Panoramadach segmentweise
verdunkeln zu können, ist SKY-Control optional erhältlich. Wer hier spart, muss evtl. im Sommer leiden.
Auch der Beifahrer-Bildschirm ist nicht unbedingt vorhanden. Wer ihn nicht mitbestellt, profitiert von etwas mehr Abstand zwischen Lenkrad- (10,25'') und Mittenbildschirm (14''). Immerhin, die Walze für die
Regelung der Lautstärke im Lenkrad wurde wieder neu eingeführt. Der Rest lässt sich angeblich intuitiv bedienen.
Auf die Software scheint Mercedes besonderen Wert zu legen. Immerhin ist man schon in der vierten MBUX Generation. KI kommt im Pressetext sehr häufig vor. Man kann zwischen einem Assistenten von
Microsoft als auch von Google wählen. Die Fahrzeug-Software wird der des Smartphones immer mehr angepasst, deren Nutzung noch einmal vereinfacht.
Schon jetzt werden zwei GLB-Modelle mit Verbrennungsmotor angekündigt. Einer basiert als Hybrid auf 48V-Technik und ins Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe integriertem E-Motor. Man wird ihn an dem
wieder geöffneten Kühlergrill erkennen. Er wird eine Batterie mit 1,3 kWh Kapazität haben.
Ein vorn quer eingebauter 1,5L-Vierzylinder vermutlich aus chinesischer Produktion wird angekündigt. Eigentlich recht spät besinnt man sich jetzt auf das Miller-Konzept, wobei es allerdings solche Motoren
auch mit höherem als 12:1-Verdichtungsverhältnis gibt.
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