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2025 MAN eTGX



Am besten beginnen wir mit den Vorteilen des MAN eTGX gegenüber der Konkurrenz. Da ist zunächst der überraschend geringe mögliche Verbrauch von bis zu gut 80 kWh/100km, allerdings unter der Voraussetzung nahezu idealer Bedingungen.

Der Maximalverbrauch lässt sich bekanntlich nicht genau spezifizieren, weil Kälte ein offener Parameter ist, volle Beladung kann hinzukommen, durch Beladung großer Luftwiderstand und sogar Regen spielt eine Rolle. Dagegen erhält man Mehrverbrauch bergauf oft als Minderverbrauch bergab zurück.

Sagen wir einmal, dass bis zu 150 kWh/100km möglich sind.

Der eTGX muss auch beim Verbrauch punkten, weil er von der Ausstattung mit Batterien mancher Konkurrenz etwas unterlegen ist. Etwas kompensierbar ist das zusätzlich etwas durch die Wahlmöglichkeit statt eines größeren ein kleineren Fahrerhaus.

Weiterhin kompensiert er seine Batterieausstattung, variabel bis zu 480 kWh netto, indem er sich beim Laden im Bereich der besten eLkw befindet. Besonders auffällig ist, dass die Ladeleistung teilweise auch noch bei kaltem Akku erhalten bleibt.

Mit ihm ist sogar neben CCS- auch Megawatt-Laden je nach Bestellung möglich. Zur geringeren Kapazität kommt auch noch, dass der MAN NMC-Akkus an Bord hat und mit 10.700 kg insgesamt und damit auch auf der Hinterachse erheblich leichter ist als z.B. ein e-Actros.

Das ist wichtig, weil damit eine größere Variabilität bei der Beladung des Trailers möglich ist. Außer Konkurrenz ist sogar die Möglichkeit, den MAN als Low-Liner zu bestellen, was die von der Automobilindustrie oft geforderten 3 m Innenhöhe im Laderaum erst ermöglicht.

Der geringe Verbrauch mag auch durch das zusammen mit Scania entwickelte Viergang-Getriebe bedingt sein, so ruckfrei schaltend, dass man die Vorgänge gar nicht bemerkt. Ansonsten hat der MAN eine klassische Anordnung von Motor, Getriebe und Achsantrieb, nur eben verkürzt.

Die vier Gänge passen ausgezeichnet zu der eher verhaltenen Leistung von 480 kW (544 PS).








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