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 F7 F9






2025 Ferrari Cilindri




Es gibt ihn als Spider und Coupé, das dann ein Dach aus Glas, aber auch aus Carbon haben kann, wahlweise wiederum schwarz oder dessen Struktur zeigend. Typisch für ihn ist die ebenso variabel bestellbare, breite Leiste zwischen den Scheinwerfern.

Sie erinnert, zusammen mit diesen etwas an die GTB/4-Version von 1969, besser bekannt als Daytona. Es gibt immer Matrix-LEDs und optional auch Ausleuchtung der Kurven. Darunter das lange, aber auch ungewöhnlich schlichte Tagfahrlicht, das bei Bedarf zum Blinker wird.

Zur Seite hin verkleinert sich der Schlitz etwas, zieht sich aber mit Ausnahme der Abdeckung der Hinterräder markant über die ganze Seite, auf der Türe sogar durch eine doppelte Sicke hervorgehoben. Hinten setzt er sich unter Flügel und Heckklappe fort.

Erstere können nur beide gleichzeitig um 10° je nach Geschwindigkeit angehoben werden. Die vier Enden für die Abgasrohre sind zwar verchromt, aber durch den stark auftragenden Diffusor ein wenig verdeckt. Interessant das Zusammenwirken der verschiedenen Flächen.

Was, abweichend von fast allen anderen Heckdesigns überhaupt nicht auffällt, sind die Heckleuchten. Auch die Blinker unter den Flügeln werden nur in Funktion sichtbar. Riesig die (elektrische) Öffnung der Heckklappe, die einen überraschend tiefen Gepäckraum freilegt.

Türen mit Zuziehhilfen

Innen kann es, hinter dem Lenkrad beginnend, bis zu drei Displays mit 15,6, 10,2 und 8,8 Zoll vor dem Beifahrersitz geben. Gestartet wird, ungewöhnlich genug, durch einen Button unterhalb der Mitte des Lenkrades. Mechanisch geblieben sind zwei Tasten links und rechts für den Blinker.

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Womit wir endlich zu dem sehr selten gewordenen Antrieb dieses Fahrzeugs kommen, dem V12-Saugmotor fast vollständig hinter der Vorderachse mit Getriebe hinten. Leistungsmäßig fällt er mit 94 kW (128 PS) pro Liter auf, die weltweit nur noch vom Ferrari 458 Speciale mit 99 kW (135 PS) übertroffen werden.

80 Prozent seines maximalen Drehmoments fallen schon bei 2.500/min an. Die Motorenfamilie des 12 Cilindri geht auf den Ferrari Enzo zurück, früher mit 6,0 und seit einiger Zeit mit 6,5 Liter Hubraum, während es einen V12 natürlich bei Ferrari schon immer gibt.

Zum Teil resultiert die um 22 kW (30 PS) gegenüber dem 812 Superfast gesteigerte Leistung aus einer neuerlich erhöhten Drehzahl, die jetzt bis 9.500/min reicht. Die Pleuel sind aus Titan und für die Kolben gibt es eine neu entwickelte Aluminium-Legierung.

Angeblich wird die Kurbelwelle anders ausgewuchtet, was sich übrigens im Zusammenhang mit den immer anhängenden Kolben, Kolbenbolzen und Pleueln einfacher anhört, als es ist. Zusätzlich fallen durch weniger Reibung mit einer anderen Beschichtung der Kipphebel die Rollen in den Ventiltrieben weg.

Die Ansaugwege sind wohl für alle Zylinder gleich, aber auch verstellbar und jeder einzelne mit Trichtern für möglichst laminare Strömung versehen. Man will es sogar geschafft haben, den Luftstrom zum Auto hin für gewisse Auflade-Effekte zu nutzen.

Als Folge davon dürfte das Fahrzeug seine höchste Leistung auch nur bei hoher Geschwindigkeit haben. On Top will man auch noch die Kurve des Drehmoments abhängig von niedrigeren oder höheren Gängen zusätzlich durch variable Ventilsteuerung unterschiedlich ausgelegt haben.








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