 2026 Cupra Born
Der Neue ist an der Front gut zu erkennen, z.B. am größeren und feiner gearbeiteten Kühlluft-Einlass und noch deutlicher an den dreieckigen Leuchten unter den Hauptscheinwerfern, die zusammen mit den
zwei Dreiecken oben ein besonders markantes Tagfahrlicht ergeben.
Hinzu kommen die neuen seitlichen Air Curtains, zusammen mit dem Spoiler vorn markentypisch kupferfarben hervorgehoben. Zusammen mit dem Logo jetzt in Reinkultur und den beiden markanten Sicken
ergibt sich insgesamt ein schon deutliches Facelift.
Auch die Felgen tragen Kupferfarbe, zumindest die mit denen der Wagen vorgestellt wurde. Zum Glück hat sich an den massiven Türgriffen nichts geändert, übrigens auch nicht bei Radstand, Länge, Breite und
Höhe. Dagegen wartet er hinten mit der unvermeidlichen Querspange auf, in der das Logo gleich mit illuminiert wird.
Die drei Dreiecke werden sogar in 3D wieder aufgegriffen und der untere Teil des Stoßfängers sieht jetzt noch mehr nach Diffusor aus. Toll an dem neuen Design ist die Wahl der Technik, die das Design
unangetastet lässt. Damit kommen wir auf die noch kommende Einstiegsvariante zu sprechen, in den Daten schon mit aufgeführt.
Während man erwartet, dass sich die Preise zwischen 40.000 und 50.000 € für die VZ-Version bewegen werden, soll es ein günstigeres Modell geben, das mit 125 kW (170 PS) eine abgespeckte Leistung und
eine Batterie mit netto 50 kWh hat.
Also auch für die günstigere Version kann dieses mangels vorgesehener Verstärkung verunglückte Konstruktion mit dem umklappbaren Nummernschild und dem nur für einen Fahrradträger nutzbaren Anbauteil
hinzubestellt werden, für eine Anhängerkupplung ungeeignet.
Sie merken schon, dass nicht alle Übernahmen vom ID.3 bzw. der MEB-Plattform von Vorteil sind. Cupras werden an mindestens vier Standorten über ganz Europa verteilt produziert, aber dieser hier natürlich
immer noch in Zwickau neben dem ID.3.
Ähnlich wie bei diesem hat sich innen einiges getan, beim Cupra Born besonders an den Verkleidungen. Die Stichworte sind: Weniger Plastik mehr Stoff und dieser zusätzlich noch aus recyceltem Material.
Der Born will trotz gleicher Technik die etwas schickere Variante sein.
Highlights sind das doppelt so große Fahrer-Display, physische Tasten in den Türen und im Lenkrad und das neue Infotainment von Google Android. Uns gefällt daran besonders die Möglichkeit, die Navigation
auch auf die Fahrerseite zu holen.
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