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Fiat Chrysler 2019



Fiat hat sich Chrysler zugewandt, nachdem sich GM mit 1,55 Mrd. Euro von einer Fusion freigekauft hatte.

Die Autowelt in USA scheint aus europäischer Sicht komplett auf den falschen Dampfer zu setzen. Während Ford andeutet, einfache Pkws nicht mehr produzieren zu wollen, hat Fiat Chrysler sie schon längst abgeschafft. Und was das Schlimmste an dieser Nachricht ist, die haben auch noch Erfolg damit.

Die bis Mitte 2018 bestimmende Persönlichkeit, Sergio Marchionne, 2004 in den Vorstand der nahezu bankrotten Firma Fiat berufen, hat den Börsenkurs seit der Übernahme von Chrysler verzehnfacht. Entgegen dem Rat mancher Fachleute hat er Chrysler nicht in die Insolvenz laufen lassen. Man hat inzwischen sogar den Eindruck, dass Chrysler deutlich produktiver ist als Fiat.

Es gibt auf amerikanischer Seite eine Dreiteilung zwischen Chrysler/Dodge, Jeep und Ram, sowie in Italien zwischen Fiat, Alfa und Maserati. Die Investitionen sollen aber nach dem ab 2018 geltenden Entwicklungsplan zu 25 Prozent auf die beiden Mütter und der Rest auf alle Töchter aufgeteilt werden. Der Grund ist, dass die beiden Mütter nur 20 Prozent zu den Verkäufen der gesamten Gruppe beigetragen haben.


In die Produktion von Vans und Cross-Over, immerhin auch mit Hybridantrieb, werden die Millionen gesteckt, sogar größere Pkws wie der Chrysler 300 gestrichen. Und da der neue Chef Mike Manley heißt, Chef von Jeep seit 2009 und von Ram seit 2015 und man bei Jeep mit einer knappen Million 2018 schon an der Kapazitätsgrenze ist, will der noch zwei neue Modelle herausbringen, darunter den Grand Wagoneer wiederbeleben, alles mit Sicherheit keine Benzin-Sparschweine.

Man merkt den Stellungnahmen der Verantwortlichen den Stolz an, eine stabile Lage erreicht zu haben. Dazu muss man wissen, dass Chrysler als Dritter im amerikanischen Bunde immer mehr oder weniger zu kämpfen hatte. Das Anstreben von Fusionen, z.B. mit General Motors vor einiger Zeit im Gespräch, ist offenbar vom Tisch. Man ist stolz angesichts der schwierigen Lage des Automarkts auf eine Umsatzsteigerung von 9 Prozent, besonders von Jeep.

Sergio Marchionne ist kurz nach der Übergabe der Führung von Fiat Chrysler gestorben.

Die anderen beiden haben im Gegensatz zu Fiat Chrysler deutliche Überkapazitäten. Ford will sogar den Focus, Fusion und Taurus streichen und ebenfalls mehr in SUVs und E-Mobilität investieren. Es ist sogar von Zusammenarbeit mit dem VW-Konzern die Rede. Man feiert den Sieg über die Skeptiker, die vor einem Aus der benzinsparenden Modelle gewarnt hatten. Denn ein wieder recht niedriger Benzinpreis in USA habe keine Garantie in die Zukunft.

Aber vielleicht haben die Skeptiker doch recht, die deutliche Mängel bei den Kernmarken Chrysler und Dodge ausgemacht haben, sowohl bei der Auswahl als auch bei der Qualität. Ein Jeep mit Elektroantrieb, zumindest als Hybrid, ist zumindest angekündigt, von autonomem Fahren Level 2 keine Spur. Und wie viel magerer sehen die Margen außerhalb der USA aus? Wo bleiben z.B. neue Fiat- bzw. Lancia-Modelle?

Neu ist der Jeep Gladiator Pickup . . .


2014 an der New York Stock Exchange gelistet:

Fiat, Chrysler, Dodge, Jeep, Ram, Mopar, SRT, Fiat Nutzfahrzeuge, Ferrari, Maserati, Alfa Romeo, Lancia, Abarth, COMAU, Magneti Marelli, Teksid







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