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  Bugatti 2015




Noch einmal anschauen, bevor er wohl für immer im Museum verschwindet. Er kennzeichnet nicht die Weiterentwicklung, sondern den Beginn der Neuzeit bei Bugatti. Mit Recht gehört er auf die Säule, als mutig angedachter Versuch, der bei der Realisierung grandios gescheitert ist.

Ferdinand Piech hatte betont, dass auch ein Sechszehnzylinder, z.B. aus zwei V8 zusammengesetzt, an die Zylinderzahl des damals in Entwicklung befindlichen neuen Bugattis nicht herankäme. In der Tat, hatte er auf drei Zylinderreihen je sechs Zylinder gesetzt.

So ergab sich dann ein V-Motor von geschätzten 120° und mittig darin ein dritter, senkrecht platzierter Sechszylinder. Bei ungleichem Zündabstand laufen drei Pleuel auf einem Zapfen der Kurbelwelle, ansonsten muss durch eigene Zapfen ausgeglichen werden. Hat in ersten Skizzen bestimmt wunderschön symmetrisch ausgesehen. Wäre allerdings kaum kürzer als der spätere Serienmotor des Veyron gewesen, weil dieser als (unechter) W16 konzipiert ist.

Schauen Sie sich dieses feine Stück Technik ruhig etwas genauer an. Das Getriebe in Fahrtrichtung gibt sein Drehmoment an der Seite sowohl nach vorn als auch nach hinten. Von der Hinterachse sehen wir den Achsantrieb, vermutlich mit Sperre, und den Ausgang zur rechten Antriebswelle. Herrlich tief liegt der Motor mit flacher, verrippter Ölwanne. Es ist wohl von Trockensumpfschmierung auszugehen.

Die beiden seitlichen Zylinderreihen saugen von oben an und stoßen nach unten aus. Kritisch wird es für die mittlere Zylinderreihe. Deren Ansaugsystem stört das der benachbarten. Hier findet die Harmonie und Schönheit der Konstruktion ein Ende. Man hat vermutlich auch die enorme Wärmeentwicklung nicht in den Griff gekriegt.


Unten noch so eine Legende: Der Motor des 1999 in Genf vorgestellten Bugatti EB 218. Das EB 118 Coupé von 1998 sehen Sie unten. Das vierte Bild gibt auch hier einen Hinweis auf den Motor.

Ganz unten die gegenständlich gewordene Studie, eigentlich nur virtuell konzipiert für die PlayStation-Videospielereihe Gran Turismo. Sie gibt vielleicht einen Ausblick auf den Nachfolger des 450 Mal produzierten Veyron. 1.103 kW (1.500 PS) sollen möglich sein. 09/15





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