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2026 BMW i3





Wir sind keine Fans von BMW, aber den i3, vielleicht auch deshalb, den haben wir geliebt. Der hat so viele neue Fässer aufgemacht, besonders die Kombination von Aluminium mit Carbon fanden wir eine Ansage, die dann auch prompt zu einem Gewicht deutlich unter 1.400 kg führte.


Ja, die hinteren Türen waren unsere einzige Kritik, weshalb wir ihn auch leicht umkonstruiert haben (Bild oben). Ja, etwas mehr Länge und der Optik wegen auch Breite mit leicht breiterer Bereifung hätten ihm schon gut getan. Dann hätten wir vielleicht unser letztes Geld zusammengekratzt.


Nun steht er da, der Nachfolger gleichen Namens. Natürlich hat er gerade nichts gemein mit seinen zwei Motoren, der knapp dreifachen Leistung und seiner fünfmal so großen Batterie. Man hat die neue Reihe mit dem vorläufig wohl teuersten Modell begonnen.

Die neue Klasse wird zwar als komplett neu bezeichnet, aber was am Schluss für den/die Fahrer/in übrig bleibt ist Innen- und Außendesign. Da fällt die Front schon auf, deutlich weniger martialisch, die Niere nur noch angedeutet, alles nicht so, wie man es erwartet hätte.


Gut so, endlich die einander davonlaufenden Scheinwerfer wieder zusammenzuführen. Das kommt der Vorstellung von einem Auto wieder ein wenig näher. Wunderschöne Blechformung im Detail, auf der Motorhaube und bei den ausgestellten Kotflügeln.

Wo hat man schon einmal so eine schlanke C-Säule gesehen und bei einer Limousine so eine weit nach hinten verschobene Fahrgastzelle. Das ergibt vorne die eher bei Verbrennern erhoffte lange Haube und den für ein E-Auto nützlichen geringen Knick zur Windschutzscheibe.


Kommen wir zum Heck. Natürlich erwächst aus der genannten Verschiebung die Verpflichtung, die hintere Haube so groß wie möglich zu gestalten. Und trotzdem hat man aus der Formung des Blechs noch viel herausgeholt, z.B. wieder die Erhebung um das Emblem.

Wir schwärmen zwar nicht von Lichtleisten, aber diese ist ja gar nicht durchgehend. Genauer betrachtet haben die Designer/innen hier mit eher bescheidenen Mitteln gearbeitet. Schauen Sie sich den Bereich an, der normalerweise Diffusor genannt wird mit aller Last der Sportlichkeit.

Sollte das die zukünftige Sprache von BMW sein und nicht mehr der Bum-Bum-Charakter, dann dürfte das sogar neue Schichten von Käufern/innen erschließen. Erstaunlich auch die geringe Breite des Dachaufbaus im Verhältnis zum Fahrwerk unten.

Er macht außen nicht viel her, aber das macht er gut. Öffnet man allerdings die Fahrertür, drängt sich einem ein anderer Eindruck auf, besonders, wenn man das opulente Lenkrad vor sich hat. Irgendwo muss sich offensichtlich der Kaufpreis beweisen.









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