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2021 BMW M-Modelle



Was schenkt man einem/r Jugendlichen oder jung Gebliebenen, der/die schon alles hat? Mit einem BMW-M-Modell kann man wohl nichts verkehrt machen. Allerdings täuschen Sie sich nicht, danach geht der Stress erst richtig los, denn es scheint ein M-Modell zu jedem BMW zu geben. Insgesamt listet die Verkaufsseite 19 Stück auf, von 50.000 bis 117.000 €.

Es gibt im Prinzip nur zwei M-Motoren, wobei nur der kleinste ein Vierzylinder mit 225 kW (306 PS) und der größte ein Sechszylinder in mehreren Leistungsstufen ist. Ein M-Modell muss bei BMW immer (zumindest auch) hinten angetrieben sein, weshalb Sie den kleinsten, obwohl sonst als Frontantrieb angeboten, nur mit All-Wheel-Drive bestellen können. Leider wird er damit fast ebenso teuer wie das M240i Coupé mit sechs Zylindern und 250 kW (340 PS), obwohl der kleinste als M135i nur eine Limousine ist.

Für das M235i Gran Coupé gilt im Prinzip das gleiche wie für den M135i. Als 'richtige' M-Modelle werden vermutlich ohnehin nur die mit Sechszylinder-Reihenmotor und Hinterrad- bzw. Allradantrieb angesehen. Das betrifft beim M240i Coupé und Cabrio, die, im Unterschied zum 3er und 4er deutlich günstiger angeboten werden, beim Coupé fast 17.000 € und beim Cabrio knapp 20.000 €. Verglichen werden müssen diese beiden 2er mit den beiden 4ern.


Warum ist das so? Weil die Modellpalette von BMW in den letzten Jahren ein wenig durcheinandergeraten ist. Ursprünglich waren nur die graden Zahlen besetzt. Man hat dann unbedingt auch die ungraden nutzen wollen. Noch etwas leichter ist das an den beiden 4ern zu erklären, wohin 3er Coupé und Cabrio einfach ausgelagert wurden. Sehr viel schwieriger sind die Gründe darzulegen, warum das 2er Coupé und Cabrio dann nicht alleine dort verblieben sind.

Das hängt wohl mit der stolprigen Einführung des Frontantriebs zusammen. 'Halb nahm er sie, halb sank sie hin'. So wie der Fischer bei Goethe in die Tiefe gelockt wird, so hatte BMW wohl Angst vor den Reaktionen der Fans. Die sind sich einig, keinen Frontantrieb zu wollen, vermutlich auch, weil man bei BMW jahrelang die Vorteile des reinen Heckantriebs gepredigt hat. Also würde man vielleicht 2er Coupé und Cabrio als auf halbem Wege Steckengebliebene bezeichnen.


Man könnte das nutzen, denn in ihnen ist wohl immer noch das M-Feeling zu spüren, sogar mit deutlich weniger Gewicht. Wären bei dem horrenden Preisunterschied die 25 kW (34 PS) weniger noch zu verschmerzen, beim neuen Styling fällt das schwer. Man kommt unverkennbar mit einem alten neuen Auto daher. Denn ab dem 3er eröffnen sich verschiedene Wahlmöglichkeiten. Statt AWD können Sie auch die etwas leichtere Version mit 353 kW (480 PS) oder 390 kW (530 PS) wählen, auch 'Competition' genannt.

Und da wir jetzt mittendrin sind im Land der Verbrenner, ist sogar eine Diesel-Version mit 250 kW (340 PS) möglich. Den mittleren Benziner gibt es mit Schaltgetriebe, die anderen beiden schalten sich selbst. Der 'Schwächste' ist ein Mild-Hybrid mit zusätzlich 8 kW (11 PS). Nein, billig ist schon der M3 als Competition mit fast 90.000 € nicht, aber manche mögen ihn als preiswert empfinden. Immerhin kombiniert er die ab 3er leichteste Karosserie mit dem stärksten Motor.


Denn auch die größeren M-Modelle von BMW verfügen über keine stärkeren Motoren. Sogar die X-Modelle gibt es in M-Versionen, aber auch die können Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit eher schlechter als ihre zivilen Geschwister. In der Hoffnung, Ihnen für Ihr Geschenk ein paar nützliche Informationen geboten zu haben, überlassen wir den Rest der Arbeit gerne Ihnen. Immerhin bedeutet ja ein Geschenk nicht nur das Geld, was man gibt.


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