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2020 BMW 4er Cabrio




Wer in Florida wohnt, hat Glück, nicht nur der Sonne wegen. Denn hier darf man ein Auto auch ohne Kennzeichen vorn fahren. Man wäre dann der Einzige, der sich unbeschadet ein 4er Cabrio kaufen könnte, passend zum Wetter und mit umgerechneten 50.000 € Einstiegspreis.


Warum so kompliziert? Nein, nicht wir, aber die BMW-Corporation. Die haben es nämlich fertiggebracht, eine Wagenfront zu konstruieren, an der man sinnvoll kein Nummernschild befestigen kann. Höchstens eins mit einer Schraube oder Direktantrieb, um die Nähe zu Flugmotoren zu dokumentieren.


Nein ehrlich, am Cabrio fällt es auf, wie sehr der neue Grill die Harmonie stört. Stellen Sie sich eine hübsche Fee mit betörend langem Kleid und dicken, klobigen Turnschuhen vor. Nun gut, man hört, die Welt habe sich auch an so etwas gewöhnt, dann wird sie auch diesen Kühlergrill überleben und evtl. irgendwann sogar bejubeln.


Es gibt sogar noch eine Art Ausgleich hinten, denn der Spoiler dort steigt nicht in die Höhe, sondern verlängert nach hinten, ebenso der Bereich des Stoßfängers, fast so klobig wie vorn. Und das alles, wo wir die festen Dächer mit ihren komplizierten Mechanismen endlich los sind. Allerdings klappt die hintere Klappe immer noch relativ kompliziert gleichzeitig nach oben und nach hinten. Vermutlich wollte man vermeiden, bei Geschwindigkeiten bis 50 km/h eine Klappe ganz öffnen zu müssen.

Nein, der Grill vorn vermag nicht zu gefallen. Diese Sturheit der Betonung, z.B. mit dem dazwischen abfallenden BMW-Logo, den Einlässen daneben und dem sich in der Mitte noch vermehrenden Chrom. Da helfen die Anwandlungen von Diamanten innerhalb auch nicht mehr viel. Ein wenig hat das Ganze von: Hoppla, jetzt komme ich.


Kommen wir statt dessen zu den Schokoladenseiten, die sich am besten in der Seitenansicht offenbaren, Fast 13 cm länger, gut 4 cm mehr Radstand, harmonische Seitenlinien, welche das Fahrzeug noch strecken, Felgen mit äußerst filigranen Speichen, sogar Bremsscheiben, die wegen ihrer Größe nicht im Dunkel der Felge verschwinden, und das alles kombiniert mit einer leichten Keilform.


Unglaublich, wie sehr das Stoffverdeck an aerodynamischen Qualitäten gewonnen hat. Man hat das Gefühl, ein Coupédach sei mit Stoff überzogen. Hinzu kommt die fast nahtlos eingepasste Glasscheibe. Außer dem Privileg der möglichen direkten Sonnenbestrahlung bietet der Innenraum gegenüber dem Coupé keine Überraschungen.

Den Diesel und die M-Version gibt es mit Mildhybrid.

Außer dem M440i mit Allradantrieb werden zunächst nur Vierzylinder angeboten, davon ein Diesel. Der erhält aber bald mit zwei Sechszylindern Verstärkung. Marktstart ist nicht gleich Auslieferung. Leider müssen wir sowohl den etwas zu späten Marktstart im März 2021 auch noch eine mögliche Verzettelung innerhalb des Konzern anmahnen, denn, so schön das Auto auch ist, aber dringend gebraucht und gefördert werden zurzeit andere Fahrzeuge.



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