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Aston Martin DB 11




Es ist der Luxus vom Luxus, aber er gleicht eher altem statt neuem Reichtum, kommt verhalten daher, nach innen gekehrt. Deshalb die geradezu verschwenderische Lederausstattung und damit einer der schönsten Coupé-Innenräume überhaupt.

Ja, verhalten, denn das Display unmittelbar hinter dem Lenkrad hat eine gewisse Ähnlichkeit mit der bescheidenen Instrumentierung eines VW-Käfers und beim Display in der Mitte kann man wohl nicht mit dessen Diagonale protzen. Man hat eher den Eindruck einer nicht vollständig gelungenen Integration.


Aber, selbst wenn man es weggelassen hätte, ein Eindruck von Verlust würde sich bei diesem Gesamtanblick einfach nicht einstellen. Vielleicht kann ja Daimler auch von Aston Martin lernen und nicht nur auf die Turbo-Technik von AMG zurückgreifen.

Das gilt auch für die äußere Aluminiumhaut. Es hätte gar nicht dieser komplizierten Geschichte der von vorne aus den Radkästen strömenden und hinten weiter verwendeten Luft (Curlicue, Aeroblade) gebraucht. Auch der ausfahrende Heckspoiler tut diesem Styling keinen Gefallen.


Aber Kompliment, das Draußen ist die etwas verhaltenere Version des Drinnen, was hier ausdrücklich positiv gemeint ist. Kaum zu glauben, dass sich der DB 9 so gekonnt weiter entwickeln konnte.

Nicht gerade leicht, obwohl ohne Allradantrieb.

Allerdings hat Luxus seinen Preis, nicht nur beim Kauf. Schamhaft wird ein eher veraltetes Trockengewicht ohne Fahrer/in angegeben. Das tatsächliche dürfte mit weit mehr als 100 kg drüber liegen. Das wird den Zwölfzylinder trotz Hubraumeinschränkung zwar nicht sonderlich beeindrucken, außer man tritt bei geringer Motordrehzahl und hohem Gang voll aufs Gaspedal. 09/16





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