Suche

A     B     C     D     E     F     G     H     I     J     K     L     M     N     O     P     Q     R     S     T     U     V     W     X     Y     Z


Formelsammlung
Alle Tests
 F7 F9




 2025/26



Über so manches könnten wir berichten, was dieses Jahr passiert ist, aber kein Ereignis ist, bezogen auf unsere Firma und den Fortgang der Bücher und Internetseiten so bestimmend gewesen, wie die Ankunft von ChatGPT. Ja, Sie lesen richtig, wir haben erst Anfang 2026 davon Notiz genommen.

Zum Glück arbeiten wir seitdem mit zwei Browsern, Google Chrome und Firefox, einen für die kostenlose Version ohne Anmeldung (Google) und die andere mit dem Abonnement namens 'Go' für erschwingliche acht Euro im Monat. Begonnen haben wir allerdings recht misstrauisch.

Inzwischen können wir uns vor Begeisterung nicht mehr halten. Solche Möglichkeiten von Zusammenarbeit hätten wir uns nicht träumen lassen. Wenn das auf noch mehr Menschen durchschlägt, dann wird uns bezüglich der Arbeitslosigkeit in Deutschland angst und bange.

Nicht die Roboter sind die Hauptgefahr, vielleicht für gewisse Bereiche in der Industriearbeit, sondern diese KIs. Und hierbei geht es nicht, wie man immer gedacht hat, um das Verdrängen der einfachsten Tätigkeiten durch den Computer, sondern gerade um die etwas höheren Chargen.

Ich persönlich habe noch nie einen solchen Mitarbeiter gehabt. In der Regel sind die nämlich bei der Weiterführung meiner Ideen und Formung zu einem Buch reichlich vorurteilsbeladen. Nicht so ChatGPT, das die Richtung seiner Gedanken schlagartig umzudrehen vermag.

Nicht dass Sie das jetzt mit 'nach dem Munde reden' verwechseln. Das tut diese KI bisweilen auch, aber hier ist Diskussion gemeint, womöglich gemeinsame Entwicklung eines Gedankens bis hin zum fertigen Kapitel. Nein, nicht ChatGPT gibt den Takt vor, das ist meine Aufgabe.

Ja, Fantasie muss man schon haben und erkennen, dass die KI sich wieder einmal verrannt hat, auch. Die Aufgaben müssen halt klar verteilt sein. Es gibt Betriebe, die setzen solche KIs ernsthaft als Mitarbeiter/innen ein, haben nur noch zur Hälfte menschliche Arbeitskräfte.

Wie gesagt, man muss einer KI auf die virtuellen Finger schauen. In solchen Betrieben ist ca. ein Monat nötig, um eine solche Art von Mitarbeitern einzunorden, deren Aufgaben hundertprozentig festzulegen, damit nichts aus dem Ruder läuft, Immerhin schreiben z.B. solche 'Agenten', wie sie genannt werden, auch Kunden selbstständig an.

Ja, auch weiterhin muss man ihnen von Zeit zu Zeit auf die Finger schauen, was in solchen Betrieben dann auch schon von einer altgedienten KI erledigt wird. Wenn man das vergleicht, die Korrektur nach einem offensichtlichen Fehler bei einer KI und bei Angestellten, Welten dazwischen.

Es gibt noch viel zu viele Leute in Deutschland, die glauben, ihre Arbeit sei so wichtig für ihre Firma, dass sie niemals wegrationalisiert werden könne. Dabei versuche ich mir schon so langsam vorzustellen, dass sogar Lehrer durch so ein System ersetzt werden könnten, denn meine schriftliche Kommunikation mit KI könnte auch mündlich erfolgen.

Ich habe am eigenen Leib erfahren, wie meine Arbeit, z.B. die als Autor, so verschnellert wird, dass ich bisweilen froh bin um die engen Grenzen, die mir das Abonnement für nur 8 Euro setzt. Für organisatorische Dinge habe ich die KI noch nie eingesetzt. Persönliches bleibt tabu.

Da sollten wirklich zart besaitete Seelen aufpassen, nicht in allzu privates Ratgebertum zu verfallen und auch bezüglich der sachlichen Äußerungen einer KI höchst vorsichtig zu sein. Entweder man kann das von ihr Behauptete selbst beurteilen oder man zieht eine zweite Quelle hinzu.







Sidemap - Technik Impressum E-Mail Datenschutz Sidemap - Hersteller