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Wo stehen wir 2026?



Man muss wohl drei Ebenen unterscheiden. Da ist einmal die Zellchemie mit NMC oder LFP. Dazu gehört noch eine dritte, bei der Natrium das in beiden nötige Lithium ersetzen könnte.

Von der Festkörperbatterie ist zwar immer wieder zu hören, aber sie kommt nicht. Wobei schon die Bezeichnung täuschen kann. Denn es wären wirklich trockene möglich, bei denen die Strukturen hart aneinander stoßen könnten mit Schwierigkeiten der Lithiumwanderung beim Übergang.

Dann könnte man diesen erleichtern durch doch noch Zugeben einer kleinen Menge an Flüssigkeit. Sie merken schon, hier löst sich der Begriff der nur vorhandenen Festkörper auf. Und dann gibt es in unseren Kleinformaten schon ewig wirkliche Festkörper in Batterien.

Die zweite Ebene ist mit der ersten insofern verbunden, als hier die Wahl der Elemente noch einigermaßen offen ist, z.B. Lithium ja oder nein. Und dann kommt noch die dritte Ebene hinzu, die festlegt, in welcher Form das Ganze verarbeitet ist.

Das Stichwort wäre die 'Blade'-Batterie. Man nennt diese Bauweise also klingenförmig, weil es sich um lange, schmale und dünne Zellen handelt. Nach ChatGPT können diese über 90 cm hinausragen. Sie sind allerdings nicht spitz, sondern natürlich prismatisch.

Die Erfindung stammt offensichtlich von BYD und ist verbunden mit dem dort favorisierten LFP-Akku. Durch große Zellen spart man dort an 'Verpackungsmaterial' und kompensiert damit ein wenig das der LFP- Batterie nachgesagte höhere Gewicht.

Also auch hier eine Verknüpfung von zwei Ebenen, diesmal eins und drei. Da ringen zwei sehr große Konzerne, in diesem Fall BYD und CATL, um die Krone der höchsten gravimetrischen und volumetrischen Dichten und Ladegeschwindigkeiten.

Eigentlich also kein Grund mehr, mit dem Kauf eines E-Autos zu warten, denn die Karten sind klar verteilt. Was man kaufen kann, hat entweder einen geringeren Preis, von preisgünstig wollen wir nicht reden, und setzt auf schwerere LFP-Akkus mit geringerer Reichweite und Ladegeschwindigkeit.

Oder man zahlt (z.T. erheblich) drauf und erhält dafür mehr Reichweite bei gleichem Gewicht und tolle Ladegeschwindigkeiten. Nein, der Vergleich mit dem Tanken ist noch nicht möglich, aber immerhin wird diese inzwischen in leichter verständlichen Kilometern pro Ladezeit angegeben.

Es kann also für die unterste Klasse von Fahrzeugen nur noch billiger werden, wobei staatliche Förderung hoffentlich bald den Vorteil des Wartens auf die Zukunft ausgleicht. Im Moment ist das allerdings die schlechteste Kommunikation und Durchführung von Förderung überhaupt.

Eigentlich müssten wir noch eine vierte Ebene öffnen, die vielleicht alle drei anderen tangiert, nämlich die Natrium-Ionen-Batterie, die zum einen das Problem mit den Schwierigkeiten von LFP im Winter lösen hilft und auch sonst viel weniger kapriziös und deutlich günstiger als LFP und NMC ist.

Allerdings nimmt die bisher noch mehr Raum pro Ladeeinheit in Anspruch als selbst die LFP-Batterie. Wenn das gelöst ist, dann wird es heiß für LFP und NMC. Darauf zu warten lohnt aber nicht, denn Zeiten bis zum möglichen Zugriff als Autokäufer/in sind bekanntlich sehr, sehr lang.







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