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Wärmepumpe 3



Jetzt kommt sie also doch, obwohl wir so lange darüber geschimpft haben. Uns gefielen die Preise nicht, die dafür aufgerufen wurden. Klar, der Staat gibt etwas dazu, macht aber die ganze Sache noch ungleich komplizierter. Unsere Idee, noch deutlich unter dem Selbstkostenpreis geförderter Anlagen bleiben.

Allerdings planen wir die Anlage erst für den Beginn des nächsten Sommers. Denn wie der Austausch mit ChatGPT zeigt, ist doch eine ganze Menge Vorüberlegung und Information nötig, sonst funktioniert die Anlage nicht wie gewünscht oder es wird viel zu viel eingebaut.

Wir haben uns für eine Split-Wärmepumpe entschieden. Die Abkehr von herkömmlichen Klimaanlagen ist durch unsere besonderen Anforderungen an den Geräuschkomfort begründet, sowohl im normalen Alltag, beim Arbeiten und im Schlaf.

Das Außengerät soll deshalb auf dem Dach der verlängerten Garage bzw. Bibliothek an der Wand montiert werden, wenn es nicht zu schwer wird. Denn wir sind nur zu zweit und haben keine hydraulische Hubeinrichtung. Aber dazu später mehr.

Es ergibt sich nur ein ganz kurzer Weg für die Kältemittelleitungen in unser Wohnzimmer. Zur Beachtung: Das Innengerät hat nur eine Pumpe für die Heizung und einen Wärmetauscher (Bild oben). Eventueller Lärm bleibt weit entfernt, darf natürlich auch wegen der Nachbarn nicht zu groß sein.

Aber die Suche ist mühselig. Wir wollen unbedingt alles selbst machen und uns auch später der Anlage unbefangen nähern können. Deshalb ist unser bevorzugtes Kältemittel R 290 (Progangas), was im Übrigen auch wesentlich umweltfreundlicher ist als R 32.

Die mögliche Brennbarkeit wird dadurch wesentlich reduziert, dass der Raum für das Innengerät unser relativ großes Wohnzimmer ist und der Weg zwischen Innen- und Außengerät ziemlich kurzgehalten werden kann. Da kann einfach kein brennbares Gemisch entstehen.

Die Auswahl hat sich in den letzten Monaten vergrößert, immer mehr Hersteller setzen auf dieses Kältemittel. Trotzdem sind wir unzufrieden. Die deutschen Geräte sind einfach zu teuer und so viel tolles Design auf dem Dach brauchen wir eigentlich nicht.

Die ausländischen Geräte können wir nicht einschätzen. Das Ergebnis der längeren Suche ist die Entscheidung zum eingeschränkten Selbstbau. Wie geht das, ohne einen gewissen Industriestandard zu verlieren? Das Außengerät ist eine komplette Klimaanlage.

Die sind wesentlich günstiger und natürlich auch als Fernost-Geräte weltweit seit Jahren erprobt. Auch existieren für diese z.B. bei Youtube auch in Englisch enorm viele Erfahrungsberichte. Da taucht dann auch auf, dass man sich nicht immer auf die aufgedruckte kW-Zahl verlassen kann.

Wir zweigen mit den Leitungen zum inneren Kältemittel-Luft-Wärmetauscher ab nach innen und dort zum Kältemittel-Heizungswasser-Wärmetauscher. Mit etwas Glück können wir sogar die elektronische Umwälzpumpe unserer Gasheizung gebrauchen, wenn wir die nicht als Ganze verkaufen können.







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