Suche

A     B     C     D     E     F     G     H     I     J     K     L     M     N     O     P     Q     R     S     T     U     V     W     X     Y     Z


Formelsammlung
Alle Tests
 F7 F9




Wärmepumpe



kfz-tech.de/Ye294

Nein, wir kaufen zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Wärmepumpe. Warum? Weil die eigentlich viel zu schnell auf den Markt gekommen sind. Wir kennen zwar nicht genauso gut die Fertigung von Solarkollektoren, vermuten aber, dass deren enorme Verbilligung den Wärmepumpen noch bevorsteht.

Da tränen einem ja die Augen, wenn man sieht, wie im Video oben Kupferrohre mit autogenem Schweißgerät durch Hartlöten miteinander verbunden werden. Das ist nicht Technik von gestern, sondern eher von vorgestern.

Einfache Installateure haben diese Methode schon längst ad acta gelegt. Wer nimmt noch Acetylen und Sauerstoff mit auf eine Baustelle, kombiniert mit völlig unverständlichem Erwärmen der Rohre. Das ist zwar bewährt, aber vom Aufwand her kaum zu bezahlen.

Offensichtlich ist man hier vom Boom der Wärmepumpen überrascht worden, hat die erstbeste Methode gewählt und diese beibehalten. Für die Kunden geht die Sache glimpflich aus, weil der Staat subventioniert, oft zu lange, wie zurzeit bei den Plug-In-Hybriden.

Wer sich einmal angeschaut hat, wie die Chinesen alle sechs Minuten einen Lkw bauen, egal ob Elektro oder Diesel, wer ins Mercedes-Werk in Wörth hineinschaut, wie inzwischen lange Batterien dort platziert werden, wo sonst der Rahmen verlief, der schüttelt hier nur den Kopf.

Nein, wir schaffen uns auch aus einem anderen Grund noch keine Wärmepumpe an, denn wir fürchten entweder deren ungünstigen Verbrauch bei der Erzeugung von Warmwasser oder dessen direkte Erwärmung durch einen Heizstab.

Das ist dieses Denken in Blöcken. Jemand hat vielleicht Photovoltaik auf dem Dach oder sogar ein modernes sogenanntes Balkonkraftwerk und von einem anderen Lieferanten die komplette Wärmepumpe. Wir würden eine solche gerne mit einer Erwärmung des Warmwassers von der Photovoltaik kombinieren.

Das ist der Nachteil von Subventionen. Die lösen immer so einen Hype aus, welcher der Entwicklung nicht immer guttut. Da sind wirksame Marktmechanismen deutlich besser. Denn Kunden können die Technik nicht immer nachvollziehen, bemerken aber deren Effektivität am Preis.

Vielleicht installieren wir auch gar keine Wärmepumpe, sondern eine sogenannte Split-Anlage. Dann würden wir direkt von den Segnungen komprimierten Kältemittels profitieren statt über die umständliche Verteilung von Heizungswasser.

Ob Heizungstechnik dann mehr Raum einnimmt wie herkömmliche Heizkörper, darüber lässt sich trefflich streiten. Es gibt schon sehr schöne Standgeräte. Und selbst einbauen mit R290 (Propan) als Kältemittel lässt sich so eine Anlage auch noch.

Wenn es denn möglich sein wird, alles Schritt für Schritt: Jetzt gerade das Balkonkraftwerk auf dem Dach mit möglichst viel Speicher. Der macht uns den Sommer über das Wasser zum Duschen warm und ermöglicht für die Zeit die Abschaltung der Gasheizung.

Nach Auslauf der Förderung die vorhandenen Kollektoren daran anschließen, was zwar geht, aber genauer Beachtung bedarf. Dann das vorhandene E-Auto mit 64 kWh netto vorsichtig integrieren, was im Moment noch nicht möglich ist.

Und wenn dann die Herstellung von Wärmepumpen durch Preisdruck hoffentlich effektiver geworden ist, ziehen wir auch die Anschaffung einer solchen in Erwägung. Also ran, industrielle Fertiger von solchen Anlagen, bitte bewegt Euch.







Sidemap - Technik Impressum E-Mail Datenschutz Sidemap - Hersteller