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Verschwendung



In diesem Kapitel werden wir versuchen zu beweisen, dass man sich um die Behandlung des Themas 'Kampf gegen den Klimawandel' keine großen Sorgen machen muss. Allerdings ist das mit Blick auf unsere Staatsfinanzen eher nicht so.

Was wollen wir damit sagen? Nehmen wir den wichtigsten Konfliktpunkt 'Gaskraftwerke'. Kein Mensch kann mit Gewissheit sagen, wie sich unser Verbrauch entwickeln wird, den von Primärenergie mit betrachtet. Aber schief gehen darf diese Entwicklung mit Blick auf die Wirtschaft nicht.

Entsteht eine Lücke nach Abschaltung der Kohlekraftwerke oder nicht? Müssen wir vorsorgen oder nicht? Muss daran unbedingt wieder ein großer Konzern verdienen oder gäbe es auch andere Lösungen z.B. mit dem Vorteil größerer Akzeptanz durch die Bürger?

Dem Kampf gegen den Klimawandel wird die Beteiligung von Gaskraftwerken wohl nicht sonderlich schaden, weil irgendwann auf Wasserstoff-Wirtschaft umgeschaltet wird. Die zentralen Punkte in der Debatte sind eindeutig die Kosten und wer davon profitiert.

Wir wollen an dieser Stelle das Fass nicht wieder aufmachen, bleiben aber bei unserem Statement, dass jede Regierung, auch die sogenannte Ampelkoalition, Fehler bei der Vergabe von Staatsgeldern gemacht hat, deren Wirkung sie z.T. einfach hat verpuffen lassen.

Da hat z.B. auch Robert Habeck einen riesigen Zugang zum politischen Beamtentum im Wirtschaftsministerium geschaffen. Auch das hier entwickelte Ziel, sechs Millionen Wärmepumpen bis 2030, hat im markwirtschaftlichen Umfeld riesige Schneisen geschlagen.

Es hätten praktisch jährlich eine Million Wärmepumpen installiert werden müssen, tatsächlich waren es bisher höchstens 200.000. Das hat die Preise nach oben getrieben, eine wirklich industrielle Fertigung eher verhindert. Und wie auch heute noch, ist das mit unglaublichen Subventionen unterfüttert.

Nichts grundsätzlich gegen Subventionen, aber wenn die prozentual angesetzt und nur bei einem sehr hohen Preis gedeckelt werden, muss man sich über falsche Entwicklungen nicht wundern. Gleiche Technologie ist im gesamten Ausland höchstens halb so teuer.

Trotzdem oder gerade deshalb wird die Wärmepumpe ihren Weg machen und die sogenannte Biotreppe der neuen Regierung ins Nirgendwo führen. Wie gesagt, für den Kampf gegen den Klimawandel ist gesorgt, für solide Staatskassen eher nicht.

Die neue Prämie für E-Autos, jetzt ist sie da. Hat so etwas eigentlich die gleiche Wirkung auf den Kauf eines E-Autos als wenn sie direkt ganz konkret ausformuliert wird und Gesetzeskraft erhält? Natürlich nicht. Entweder zu viel Geld ausgeben oder so, dass sich nicht die volle Wirkung entfaltet.

Aber alle Maßnahmen zusammen ergeben eine positive Aussicht für den Kampf gegen den Klimawandel. Seltsam auch die Pkw-Hersteller. VW macht beim ID.Polo die größere Batterie unnötig teuer. Aber zum Glück eben nicht durchgehend für den gesamten Konzern.

Die Plattform-Brüder von Cupra und Skoda sind anders bepreist, Cupra sogar noch mit Rabatt bis zum 31.06. Und unter der Hand war ein bestimmtes Kontingent von ID.Polos, auch mit großer Batterie, zu einem unglaublich günstigen Leasing-Preis erhältlich.

Der/die Dumme zahlt viel, wer sich gründlich nach allen Seiten hin informiert, zahlt wenig. VW wird wieder einmal von hinten das Feld aufrollen, zumal wenn ein noch günstigeres Modell kommt. Allerdings bleibt, wie immer in Deutschland, ein Bereich auf der Strecke, die Staatsfinanzen.







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