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Nach der Energiewende 1



Wir zitieren diesmal ChatGPT direkt am Anfang . . .
Eine melancholische Lust am Niedergang
- das paradoxe Empfinden, den Untergang zu beklagen und sich zugleich von seiner vermeintlichen Unvermeidlichkeit angezogen zu fühlen.
. . . und fügen gleich hinzu . . .
Pessimisten haben den einzigartigen Vorteil, eher als Optimisten recht zu haben. Wer mit dem Schlimmsten rechnet, wird seltener enttäuscht.

War's das? Nein, denn wir neigen dazu, das als besonders deutsches Phänomen zu betrachten, aber es ist in anderen Ländern wie Russland, Österreich und England z.B. in deren Literatur wohl bekannt. Das darf so alles geschehen. Es stört allerdings dieses bisweilen erscheinende Glimmlachen bei YouTube auftauchender Skeptiker.

Es ist wie bei der Deutschen Bahn, gute Aspekte werden uns zu wenig gewürdigt, Draufhauen ist an der Tagesordnung, immer wenn etwas schiefläuft. Aber es läuft eben nicht wirklich schief, es gibt keine Unfälle, man ist sicher unterwegs, nur eben teils gewaltige Verzögerungen.

Für das deutsche Stromnetz könnten wir in diesem Teilgebiet wohl noch bessere Noten verteilen. Wie viele Leute haben schon Notstromgeräte gekauft und vergeblich auf den nächsten Stromausfall gewartet, ausgesprochen terroristische Attentate einmal ausgeschlossen.

Wenn wir an die vielen Fahrten auf amerikanischen Straßen mit einem irren Gewirr von Stromleitungen denken. Und das ausgerechnet im Land der Tornados. Was man an Kosten für das Vergraben der Kabel spart, muss man an Schutz- bzw. Ersatzmaßnahmen hinzunehmen.

Dazu diese wunderbar sinnfällige Aufteilung auf drei Phasen, die enorme Querschnitte an Kupfer erspart. Es ist halt ein Unterschied, wenn es zwischen 10 bis 16 A funkt als bei weit über 48 A. Man schimpft hierzulande über Bürokratie, aber erkennt z.B. in diesem Bereich ihren Nutzen nicht.

Deutschland hat angeblich die höchsten Strompreise sogar der Welt. Aber wie vergleichen wir diese, ermitteln die offenen und versteckten Subventionen. Fachleute sagen, es bliebe zum Schluss nur der Vergleich über die Preise an der Strombörse, und da liege Deutschland eher im Mittelfeld vergleichbarer Länder.

Das war jetzt ein kleines Geraderücken beliebter Statements, aber wir wollen doch hoffentlich nicht so weitermachen? Nein, wir haben die Zukunft im Auge, die Zukunft, soweit wir sie von heute aus schon erblicken können, die Zukunft, wie wir mit Energie umgehen werden.

Und das wäre für alle Beteiligten sogar sehr empfehlenswert, denn nur so können wir dorthin vernünftig planen, weg z.B. von Wasserstoff im Verkehr. Da gibt es sogar Fachleute, die diesen bei vollen Netzen erzeugten, besonders wertvollen Stoff immer noch ohne Not verbrennen wollen, um Strom zu erzeugen (Video unten).

Wobei wir als Not natürlich die langen, sonnenlosen Perioden im Winter definieren würden. Da wären in den riesigen Erdgas-Kavernen gelagerter Wasserstoff für die Stromerzeugung hoch willkommen, aber eben gerade nicht durch Verbrennen, sondern eleganter mit Hilfe von Brennstoffzellen.

Nein, Wasserstoff über vorhandene Netze ins Haus liefern, schließen wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt aus. Ersetzen Sie Ihre alte Heizung bitte nicht durch eine neue mit der gleichen Technik. Schauen Sie sich lieber nach neuen um und bedenken Sie, es gibt eben nicht nur Wärmepumpen.

Sind wir damit durch und haben den angeblich deutschen Pessimismus besiegt? Noch lange nicht, wie Sie an der Nummerierung dieses Kapitels ablesen können. Seien Sie gespannt auf die zukünftigen Aufgaben von Verbrauchern/innen, Wirtschaft und vor allem der Politik.








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