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Lieferung, neue Erkenntnis



Fast alles, was wir in diesem für uns neuen Bereich machen, führt auch zu neuen Erkenntnissen. Doch zunächst der neuste Stand. Die Anlage ist da und diesmal nicht schon beim Transport beschädigt worden. Allerdings wurde sie uns einfach so auf der Palette vor die Haustür gestellt.

Zu der Zeit, ca. 10.30 Uhr, war niemand greifbar außer mir selbst. Die Ankunft war ja auch wieder einmal großzügig mit 8.00 - 18.00 Uhr vorausgesagt. Dann steht das riesige Paket da und der Transporteur ist weg. Ja, die Einzelteile sind nicht gerade leicht.

Besonders die Kollektoren kippen gerne zur Seite und aufeinander, wenn die Verpackung zu sehr gelockert wird. Die Batterien lassen sich tragen, bei der mit der Elektronik ist Schieben die bessere Wahl. Mit Entsorgung der Verpackung hat es insgesamt eine Stunde gedauert.

Dann geht es los mit dem Schnüffeln an einzelnen Paketen. Es sieht so aus, als bräuchte man keine zusätzlichen Befestigungen, auch z.B. für Flach- oder Pultdächer nicht. Mal sehen, ob die mitgelieferten ausreichen. Wir werden berichten.

Das wird noch eine Herausforderung, die Sonnenkollektoren erst auf das Garagen- und dann auf das Hausdach zu kriegen. Der Plan: Man nehme zu zweit je eine Leiter und bringe zwischen beiden jeweils einen Kollektor nach oben.


Der kleinste Karton beherbergt das sogenannte IR-Meter. Der hat natürlich unsere Neugier geweckt und auch prompt vieles von dem auf den Kopf gestellt, wovon wir bisher ausgingen. Was haben wir nicht alles über die drei Phasen und deren Verteilung gefunden.

Dieses kleine Gerät löst zusammen mit der Steuerung der Solaranlage die so konsequent von uns propagierte Verteilung über die drei Phasen komplett auf. Warum das bisher Gesagte trotzdem gilt: Es bezieht sich auf Haushalte mit alten analogen Zählern.

Man braucht also einen digitalen Zähler, den, frei nach ChatGPT, die Netzbetreiber kostenlos austauschen, hoffentlich in einer vertretbaren Zeit. Dieser Zähler sollte eine optische D0-Schnittstelle haben, die beim Netzbetreiber freigeschaltet ist.

Wir werden das auf jeden Fall versuchen, denn die Vorteile dieser Umstellung sind gewaltig. Wir haben offensichtlich dann ein System, das dann alle drei Phasen beobachtet und daraufhin den einzuspeisenden Strom bestimmt.

Nehmen wir ein Beispiel: Unser System liefert gerade 800 W Strom an das Hausnetz über Phase L1. Auf L2 und L3 werden gerade zusammen nur 300 W verbraucht. Dann registriert das IR-Meter 500 W, die ins Netz eingespeist werden.

Obwohl es also nur die Summe aller Ströme erfassen kann, kommt es, zusammen mit der Solakon-Software zu dem Schluss, dass mehr eingespeist als verbraucht wird. Um das zu verhindern, reduziert es die Einspeisung auf 300 W.

Damit wäre die Summe aller Ströme Null, also in diesem Fall genau richtig. Umgekehrt fährt das System die Einspeisung immer dann bis zu 800 W hoch, wenn die mindestens verbraucht werden. Man braucht sich also um die einzelnen Phasen gar nicht mehr zu kümmern.







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