Suche

A     B     C     D     E     F     G     H     I     J     K     L     M     N     O     P     Q     R     S     T     U     V     W     X     Y     Z




Formeln
Alle Tests
Buchladen
 F7 F9



Laden 2



Wir haben also schon festgestellt, dass kürzere Ladezeiten Vorteile durch geringere Verluste bringen. Ob das aber auch für jede Form des Schnellladens gilt, muss noch herausgefunden werden.

Es ging ja auch zunächst nur um das Laden an der Kraftstrom-Steckdose zuhause. Die könnte man natürlich auch auf dem Arbeitsplatz finden, was die Anschaffung eines Ladeziegels noch einmal unterstützen würde.

Ein Ladeziegel ist praktisch eine transportable Wallbox ohne Festinstallation. Bei ihm ist die Steuerung und Überwachung in einem ins Kabel integrierten Gehäuse zusammengefasst.

Günstig wäre er mit zwei Kraftstrom-Steckern ausgerüstet, einer für 11 kW und der andere für die in Gewerbebetrieben oft üblichen 22 kW. Naturgemäß ist allerdings die Abrechnung schwierig, wenn für den Strom bezahlt wird.

Wallboxen mit Abrechnungsfunktion kosten mit Installation mindestens 2.000 bis 3.000 Euro. Aber wie bereits erwähnt, trägt das Notstromkabel zu Recht seinen Namen. Oft wird dabei sogar die dauerhaft benutzte Steckdose zu warm.

Allerdings kann man entweder am Kabel selbst oder mit Sicherheit im Auto die Stromstärke herabsetzen, wobei man mit max. 10 A bzw. 2,3 kW auf der sicheren Seite ist, Temperaturmessung zumindest durch Anfassen trotzdem empfohlen.

Hersteller von E-Fahrzeugen fördern die Anschaffung von Ladeziegeln nur sehr bedingt. So kombiniert Hyundai die Wärmepumpe als Extra nicht mit einem Ladeziegel, sondern einem deutlich nutzloseren Kabel.

Und natürlich kosten die günstigsten im freien Markt weniger gegenüber zusätzlich gekauften beim Hersteller. Doch zurück zu den Ladeverlusten. Wie kommen die eigentlich auch ohne Umwandlung von Wechsel- zu Gleichstrom zustande?

Na, ganz einfach gesprochen ist bezogen auf die E-Mobilität jede nicht für das Fortkommen genutzte kWh ein Verlust, übrigens in den meisten Fällen gar nicht so einfach zu ermitteln.

Es ginge, würde man für jeden geladenen Strom eine Rechnung erhalten und die darin aufgeführte Strommenge mit der im Auto angekommenen vergleichen. Zumindest das eine oder andere Mal könnte es sich lohnen, das zu tun.

Aber zuhause müsste man es selbst ausrechnen und im Betrieb erhält man es vielleicht zurzeit noch geschenkt. Es reicht ja vielleicht auch schon den Stromverlust mit verschiedenen Ladeszenarien zu vergleichen.

Hilfreich kann es auch sein, schon beim Kauf eines E-Autos dessen Verlustwerte in die Entscheidung mit einzubeziehen. Der Test des ADAC wurde mit vier gängigen E-Autos durchgeführt und förderte deutliche Unterschiede zutage.

Aufwendig und teuer wäre es, sich das Wunschauto zu leihen und mit den Werten des ADAC oder anderer Tests zu vergleichen. Es bleibt also dabei, so kräftig und kurz wie möglich zu laden.

Wobei das Ladekabel natürlich eingesteckt bleiben kann. Das Auto schaltet nach einer einstellbaren Kapazität von selbst ab. Sogar ein Laden bis 100 Prozent ist kurz vor der geplanten Abfahrt möglich und sogar empfohlen.








Sidemap - Technik Impressum E-Mail Datenschutz Sidemap - Hersteller