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Balkonkraftwerk 5


Über die Steckdose eingespeister Strom umgeht die Sicherung und darf deshalb nicht zu groß sein . . .


kfz-tech.de/Ye270

Die Waschmaschine auf dieser Steckdose laufen zu lassen, scheint jedenfalls nicht möglich. Auch ein Versuch, bei dem etwas kaputt ginge, ist offenbar durch die Garantie nicht gedeckt, weil ein maximaler Ausgangsstrom von nur 5,4 A genannt wird.

Aber bei einem Blick in die Daten unseres E-Autos haben wir eine mögliche Reduzierung des Stroms beim Laden mit Schuko Stecker auf 6 A gefunden. Das werden wir auf jeden Fall ausprobieren. Problem hierbei, dass bei Unterschreitung der Ladevorgang erst gar nicht in Gang kommt.

Es gibt auch noch ein anderes Problem. Laden mit AC kostet in der Regel mehr Energie als solches mit DC, denn der Strom muss vor Eintritt in die Batterie umgewandelt werden. D.h. das System arbeitet länger als bei DC und noch länger beim Einsatz über Schuko-Steckdose, kostet mehr Energie.

Wir sind trotzdem guter Dinge und hoffen, überschüssigen Strom, das Problem bei sehr viel Speicher, an das E-Auto abgeben zu können, immerhin 5,4 A mal 230 V gleich 12 kWh in zehn Stunden. Leider gibt es noch keinen Weg zurück.

Vehicle To Load gab es erst für den Nachfolger unseres Autos. Wir sind auch nicht sicher, ob wir es zusammen mit der deutlich teureren Ausstattung bestellt hätten. Fürs Nachrüsten gibt es nur eine sehr teure, eher experimentelle Lösung (E3/DC).

Elektroniker sagen, der Weg direkt zur Batterie sei im Prinzip offen, es brauche nur eine kleine Software, die dem Controller im Auto vorgaukelt, dass ein Ladevorgang gestartet werden soll. Aber da gibt es bei viel nötiger Absicherung noch nicht viel zu verdienen.

Wir hoffen, dass sich daran in den nächsten fünf Jahren noch etwas ändert. Einstweilen kann man mit dem gekauften System wohl auch billigen Strom einkaufen und statt teurem verwenden, allerdings nicht mit unserem veralteten Zähler.

Aber vielleicht sollten wir auch den Traum vom autarken Haus im Sommer verlassen und den 'alten' Wechselrichter behalten, also nicht von einem dreiphasigen träumen und Kosten sparen. Die Lösung ist, auch heute schon, so verblüffend wie einfach.

Was haben wir denn in fünf Jahren? Eine Solaranlage, für deren Energie wir keinen Cent mehr bekommen oder zumindest viel zu wenig. Was haben wir an der Solakon One? Eine Steckdose mit absolut überraschenden Eigenschaften.

Warum? Weil sie bidirektional ist. Was heißt das? Sie kann nicht nur Strom abgeben, sondern auch aufnehmen. Jetzt müssten wir uns eigentlich darum kümmern, wie viel wir davon einspeisen dürfen und ob das für das Maximum der 'alten' Solaranlage reicht. Tun wir aber nicht.

Denn inzwischen hat uns ChatGPT wieder einmal belehrt, dass man den 'alten' Wechselrichter nicht direkt mit der Solakon-Steckdose verbinden darf, weil dann die dringend nötige Synchronisierung über das Stromnetz fehlt. Wirft uns aber nicht aus der Bahn.

Endgültige Idee: Wir verbinden die 'alten' Solarzellen mit dem Stromnetz des Hauses und entnehmen daraus im Prinzip den gleichen Strom, den wir einspeisen. Und ChatGPT sagt, das ginge. Wie lange hat es gedauert, bis wir endlich einen gangbaren Weg gefunden haben?







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