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eDrive - Wallbox 2



Bisher haben wir die Meinung vertreten, man brauche keine Wallbox. Sollte es allerdings Zeitgenossen/innen geben, die zu viele Umstände rund um ihr Elektroauto hassen und bereit sind, das entsprechende Geld dafür auszugeben, z.B. bei VW zurzeit 400 Euro plus Installationsservice, dann sind die hiermit entschuldigt. Alle anderen seien auf das Video oben verwiesen. Hoffentlich bleibt uns der Link darauf noch lange erhalten. Sie könnten allerdings trotzdem weiterlesen und verstehen.

Da hat sich ein Elektroniker eine eigene Wallbox gebaut, was uns die Gelegenheit gibt, zu erfahren, was für so ein Projekt eigentlich nötig ist. Allerdings bezeichnet er selbst im Anfang das größte Bauteil, eine Anzeigeeinheit für alle möglichen Ladeparameter, als überflüssig. Bleiben noch seine dreiphasige Schalteinheit und, besonders wichtig, die Ladeelektronik. Wir aber beschäftigen uns zunächst mit dem Schalter.

Der ist im Prinzip schon im Zählerkasten vorhanden, falls aus diesem eine Leitung für Starkstrom mit entsprechender Steckdose herauskommt. Wenn nicht, dann können Sie direkt alles richtig machen. Natürlich müssen wir pflichtgemäß darauf hinweisen, dass Installationen im Zählerkasten entsprechend qualifizierten Fachkräften obliegen. Die nächste Hürde bei schon installiertem Starkstrom ist der sogenannte Fehlerstrom-Schutzschalter (RCD).

Ein solcher Schutzschalter hat die Aufgabe, den Strom gegen Erde oder z.B. gegen das Metallgehäuse elektrischer Geräte zu messen und abzuschalten, bevor es für den Menschen gefährlich werden könnte. Sie haben durchaus die Chance, auch als Laie zu erkennen, ob der Starkstrom nur dreiphasig abgesichert, oder auch mit einem solchen Schutzschalter versehen ist. Es gibt ihn auch als Kombischalter (RCBO), bisweilen auch als LS/FI bezeichnet. Er wurde vor mehr als zehn Jahren verpflichtend.

Am bestem kümmern Sie sich nicht um eventuellen Bestandsschutz, sondern sorgen für Nachrüstung, falls nicht vorhanden. Wir haben nur drei einzelne Fis für je 15 Euro gefunden, es gibt ihn aber auch als Kombi. Muss Ihr Starkstrom neu installiert werden, wählt man ohnehin die Kombination. Jetzt können wir erst einmal feststellen, dass die Versorgungsleitung steht, entsprechende Stecker zur Stromquelle und zum Auto vorausgesetzt.

Wichtig auch, sie ist variabel einsetzbar, denn man könnte damit z.B. auch im Betrieb laden, dort sogar mit bis zu drei Mal 32 A, falls Ihr E-Auto das zulässt. Ja, die Stecker sind jetzt erst einmal das Problem. Weniger die zur Stromquelle, denn solche kosten um die 2 Euro plus Versand, egal ob 16 oder 32 A. Dafür haben wir nur mühsam einen Typ-2-Stecker fürs Auto knapp unter 50 Euro gefunden. Entweder gibt es noch zu wenig E-Autos, oder man hält die Preise künstlich hoch.

Immerhin hat der Typ-2-Stecker den Vorteil, evtl. die Ladeelektronik beherbergen zu können. Unser Elektroniker hat noch eine größere Platine mit Bauteilen gewählt, die so um die 70 Euro kostet (Video unten). Wir haben aber auch kleinere für ca. 50 Euro gefunden, die tatsächlich passen. Für das Ladekabel sollten bei 16 A fünf Mal 2,5 mm3 ausreichen. Sie können aber jetzt entweder ein zweites Kabel mit 32 A oder einen entsprechenden Adapter hinzunehmen.

Ohne Ladeziegel benötigt die Leitung auch weniger Stauraum.

Jetzt sind Sie fein raus. Sie laden Wechselstrom, wo immer es möglich ist und sparen die aufwändige Hausinstallation nötigenfalls mit einem Verlängerungskabel für Starkstrom. Wenn Sie sich trauen oder mit fachlicher Hilfe, den Stecker ab- und wieder dranzuschrauben, können Sie es sogar fest und durch Wände verlegen. Immerhin müssten Sie für einen fertigen Kabelsatz mit verschiedenen Stecker so ab 650 Euro bezahlen. Die Starkstrom-Installation käme dann noch hinzu.

Deutsche Untertitel möglich . . .








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