Suche

A     B     C     D     E     F     G     H     I     J     K     L     M     N     O     P     Q     R     S     T     U     V     W     X     Y     Z




  Mobiles  

  F7     F9


 Buchladen

 Aufgaben/Tests

 Formelsammlung

 Motoröl-Finder




  eDrive - Laden 3




Dieses Kapitel ist so eine Art Lumpensammler der vorigen beiden.

1. Immer wieder wird zwar die Selbsthilfe bei jedweder elektrischen Montage für möglich gehalten, aber gleichzeitig zu einem(r) Fachmann/-frau geraten. Da stecken gute Gründe hinter, nämlich mögliche Probleme mit Versicherungen.
Sie wissen ja, das sind die Leute, die nett bei Vertragsabschluss sind und sich von einer ganz anderen Seite zeigen, wenn der sogenannte Versicherungsfall eintritt. Auch wenn eine von Ihnen durchgeführte elektrische Installation nicht ursächlich für einen größeren Schaden ist, könnte man Ihnen doch einen Strick daraus drehen.
Deshalb hier ein guter Rat: Überlassen Sie die entscheidenden Teile einer solchen Installation einem Fachbetrieb. Nehmen Sie nicht die Dienste eines/r Bekannten in Anspruch. Was Sie brauchen, ist eine Rechnung, mit der Sie die fachliche Qualität beweisen können. Bekannte können zwischendurch nicht mehr greifbar sein, oder man unterstellt ihnen eine Gefälligkeitsaussage.

2. Das Internet quillt geradezu über von Tesla Videos. Da sollte man doch meinen, sich einigermaßen rundum informieren zu können, auch über die Nachteile des Tesla. Zumal fast alle betonen, wie objektiv sie diesem Auto gegenübertreten. Manche von denen beraten sogar potentielle Käufer/innen von E-Autos.
Und doch ist da vermutlich nicht ein Video, dass auch einmal das Ladeverhalten eines Tesla in einem Privathaushalt beleuchtet, sagt, dass hier praktisch nur 3,6 kW möglich sind, was bei z.B. 90 kWh sage und schreibe 25 Stunden ergibt. Um 20 Uhr an die Kraftstrom-Steckdose gehängt und erst am nächsten Tag um 21 Uhr vollgeladen. Na, das ist doch genau, was ein(e) Tesla-Besitzer/in braucht, oder?
Sind denn das alles nur Besitzer eines Gewerbes, bei dem ein Laden mit bis zu 7,2 kW möglich ist? Laden die dann ausschließlich im Betrieb? Wohnen die denn auch alle in der Nähe ihrer Betriebe? Oder verschweigen die möglichen Käufer dieser teuren Autos ein wichtiges Detail?

3. Aber der Wahnsinn geht ja noch weiter. BMW erwähnt in seinem Video wieder nur die Stromstärke beim Laden, bei der niemand erkennt, dass es sich um normalen dreiphasigen Haushaltsstrom handelt. Des gleichen beim neuen i3, der jetzt 120 statt vorher 94 Ah Kapazität hat. Wer kennt die Spannung und kann das in kW umrechnen?
Ein Anbieter wirbt damit, sein Gerät könne bis zu 10 Mal so viel Strom laden, wie an einer normalen Haushaltssteckdose möglich ist. Dabei vergleicht er reichlich veraltete 10 A im Haushalt mit den 3 * 32 A, die besonderer Installation und Genehmigung bedürfen und die dann höchstens mit deutlicher Einschränkung zugelassen werden.
Der ADAC sollte doch eigentlich neutral dem/der Autofahrer/in gegenüber sein. In seinem Test von 10 Wallboxen wird natürlich der Sicherheitsgedanke betont. Alles scheinbar objektiv, aber kein Wort zur Alternative einer Steckdose für Kraftstrom. Stattdessen die Betonung auf das Abschalten der Wallbox nach Beendigung des Ladevorgangs. Macht das E-Auto sowieso. Wer aber käme jemals auf die Idee, z.B. an einer großen Kreissäge nach jedem Gebrauch den Stecker für den Kraftstrom zu ziehen?

4. Dummerweise haben wir selbst im Falle BMW eine Wallbox empfohlen. Na klar, die bestellt man gleich mit und spart sich damit zusätzlichen Aufwand. Wir alle sind ein Publikum, das irgendwie so sehr auf den Umweltschutz abfährt, dass man uns über die Möglichkeiten zur Rettung der Umwelt erzählen kann, was man will. Es muss nur teuer genug sein.







Sidemap - Technik Impressum E-Mail Datenschutz Sidemap - Hersteller