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Argumente gegen E-Autos?



Deren gibt es viele, die Frage ist nur, ob die alle richtig sind. In letzter Zeit denken wir, das Argument der größeren Abhängigkeit von China beim E-Auto mit der Idee des Recyclings widerlegt zu haben, was bekanntermaßen bei Benzin und Diesel nicht geht.

Auch die grundsätzlich niedrigeren Kosten sehen unbeirrbare Freunde des Verbrenners oft nicht ein. Wenn denen nichts anderes mehr einfällt, kommen die mit höheren Kosten für die Versicherung, natürlich hauptsächlich für Vollkasko.

Und weil jemand geschrieben hat, dass dies ein besonderer Nachteil von BYD-Fahrzeugen sei, sind wird der Sache einmal nachgegangen. Klingt zunächst einmal plausibel, wenn die Batterie aus Gewichtsgründen fest mit dem Chassis verbunden ist.

Ist natürlich auch gemein. Da ist eine Firma deutlich auf dem Weg in die Modernität und muss sich dann Kalkulationen von Versicherern um die Ohren hauen lassen. Es ist doch eigentlich jetzt schon klar, dass fast alle anderen diesen Weg auch beschreiten werden.

Aber schauen wir doch einmal genauer hin. ChatGPT gibt die Typklasse Vollkasko für den Sealion 7 AWD mit 30 an. Allerdings ist die Frage, ob jemand, der besonders auf sein Budget achtet, sich ein E- Auto mit Allradantrieb zulegt.

Beim Atto 3 sind es allgemein schon 26, beim Seal 27. Das scheint in der Tat etwas hoch zu sein. Jetzt haben wir den BYD Atto 3 aber einmal bei unserer Versicherung (HUK) mit unserem ähnlich starken Hyundai Kona 64 kWh vor 2023 verglichen und schon schrumpft der Unterschied auf 24 zu 22.

Wiederum nach der KI machen zwei Typklassen bei den durchschnittlichsten aller Autofahrer/innen 40 bis 100 € aus. Haben Sie also schon längere Zeit keinen Unfall mehr verursacht, gilt für Sie mit Sicherheit der deutlich günstigere Betrag.

Interessant, die Typklasse bei Vollkasko auch einmal mit einem Verbrenner zu vergleichen. Das ist z.B. bei unserem Kona möglich, da es den auch noch mit einem solchen Antrieb gab und gibt. Auch Sie erwarten wohl größere Unterschiede?

Da müssen wir Sie leider enttäuschen. Die liegen allesamt bei 23. Jetzt werden Sie einwenden, dass es so viele Autos dieser Bauart gar nicht mehr gäbe. Aber auch das ist nicht richtig, es gibt sogar noch jede Menge Neukonstruktionen. BMW ist dafür bekannt.

Ja, hier spiegelt sich die Angst wider, auch heute noch nicht gut abschätzen zu können, wie groß der Anteil an verkaufbaren E-Autos denn sein wird. Mit der Produktion möglichst auch auf dem gleichen Band bleibt man bei diesem Punkt flexibel.

Das alles bedeutet doch, dass in allen Punkten falsch recherchiert oder sogar deutlich übertrieben wurde. Und zwar wurde hier etwas verwechselt, die allgemeine Steigerung der Kosten in Werkstätten mit den partiellen für Elektroautos.

In der Tat sind die Kostensteigerungen im Kfz-Gewerbe horrend. Sie sollen 2025 nach ADAC die 200-Euro-Marke pro Stunde überstiegen haben. Allein schon deshalb ist es überlegenswert, ob man seinen alten Verbrenner noch behält, oder auf ein langfristig günstigeres E-Auto umsteigt.







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