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  Laufrichtungsgebundene Felgen



Jawohl, noch statt (schon ewig zurückliegender Einführung) verschiedener Felgen vorn und hinten brauchen wir noch eher unterschiedliche links und rechts. Sollten Sie jetzt fragen, ob ich etwas eingeworfen habe, schauen Sie sich lieber die Felge oben an, die auf beiden Seiten (!) montiert ist.

Die Notwendigkeit ist offensichtlich, denn kaum eine Neuvorstellung geht ab ohne eine Bemerkung über die tolle Aerodynamik der Felgen, womöglich noch mit konkreten Zahlen. Das Problem ist, der Wagen wird während der Erklärung immer nur von einer Seite gezeigt.

Auf der anderen Seite sind natürlich die gleichen Felgen montiert. Die drehen aber anders herum. Können Sie sich vorstellen, dass so als Gesamtprodukt eine besondere Aerodynamik erzielt wird? Hat ein Auto, das rückwärtsfährt, den gleichen tollen geringen Luftwiderstand wie vorwärts?

Also bitte, wenn schon die Felgen wirklich so viel zur Windschnittigkeit beitragen können, dann bitte nur für eine Seite optimieren und umgekehrt auf der anderen Seite übertragen. Bitte bedenken Sie, dass auch der Anteil an Luft für die Bremsen einigermaßen genau kalibriert sein sollte.

Das passt auch zu den Reifen, von denen ja sehr viele unsymmetrisches Profil haben und z.B. deshalb oder wegen anderer Gründe an eine bestimmte Laufrichtung gebunden sind. Da müsste bei der Montage ganz einfach der Pfeil auf der Felge zu dem auf dem Reifen passen. Wenn man schon etwas macht, dann bitte richtig.

Bei dieser unglaublichen Zahl von Reifengrößen einschl. Oldtimer fällt doch die Verdoppelung bestimmter Felgen kaum auf.

Neuerdings wird ja sogar mit der Luft geworben, die unten in den Radkasten geleitet wird, dort ganz tolle Dinge macht und dann hinten sogar wieder austritt. Bei manchen Sportwagen soll sie sogar an der Tür vorbei vor dem hinteren Radkasten wieder eintreten und noch mehr bewirken.

In den Radkästen selbst sollen sogar enorme, die Aerodynamik positiv beeinflussende Vorgänge stattfinden. Allerdings, an den ohnehin eher schlechten cW-Werten echter Sportwagen merkt man davon nichts. Es dürfte sich wohl eher um Erfindungen des Marketings handeln. Deshalb könnte man ja schon einmal mit laufrichtungsgebundenen Felgen beginnen.







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