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Psychologie - Tesla Fans 3



L2 und L3 sind nach unseren Recherchen vom AC/DC-Wandler zur Ladestation nicht durchgehend.

Wir haben schon des Öfteren darüber berichtet, den Sachverhalt mit Herleitung in unserem Buch 'eDrive' und auf den Internetseiten ausführlich besprochen. Es bleibt aber immer noch ein Wunder, wie ein Hersteller durch gezielte Desinformation seine Kunden/innen hinters Licht führt und diese (nicht) reagieren.

Im Gegenteil, alle machen mit. Sie werden sich schwertun, in der Weite des Internets auch nur eine Nachricht zu finden, die das nur einphasige Laden nicht nur der Tesla-Modelle S und X, sondern auch des neuen Models 3 bestätigt. Im Gegenteil, man zieht zu Felde um zu beweisen, dass die angeblich nicht verstummen wollenden Behaupter dieser These falsch liegen (1. Video unten).

Dort wird dann mit dem sogenannten Mennekes-Kabel (Bild oben) von einer beliebigen Ladesäule, die mit Drehstrom laden kann, eine Verbindung hergestellt und das Display zeigt treu und brav 11 kW Ladeleistung an. Die wollen wir auch gar nicht anzweifeln, wohl aber die '3', die Tesla davorsetzt. Und genau auf die wird verwiesen um zu zeigen, dass wir Unrecht haben.

Ja klar, 3 mal 16 A mal 230 W ergibt 11 kW. Wie so oft wird aber ein kleiner Umstand übersehen, nämlich, dass die Ladesäule mit 3 mal 32 A mal 230 W ausgeschildert ist. Das bringt Tesla-Fans nicht aus der Fassung. Die behaupten schlicht, ein Model 3 könne eben nur mit maximal 16 A laden. Und genau das konnten wir noch nie akzeptieren.

Warum? Weil es eben in USA und übrigens auch in Großbritannien fast nur einphasigen Strom in Haushalten gibt. Um also einen E-Herd mit Backofen betreiben zu können, müssen dort über eine Phase noch viel mehr als 32 A geschickt werden. Und siehe da, es gibt jemanden, der das bewiesen hat. Er hat (2. Video unten) mit dem Kabel eines anderen Herstellers bewusst einphasig geladen und kommt auf 32 A.

Was schließen wir haarscharf? Die Ladesoftware weigert sich bewusst, 32 A auch dreiphasig zu laden, weil sie es schlicht nicht kann. Und wie kommt sie zu ihren 11 kW? Da werden wohl die beiden anderen Phasen auf die eine nur mögliche Phase geschickt elektronisch umgesetzt, wobei diese dann weit mehr als 16 A zu verkraften hat.

Jetzt könnte man fragen, warum Tesla das nicht so erklärt und eine unrichtige '3' vor die 11 kW setzt. Immerhin würde das doch für die Ladung von maximal 75 kW über Nacht vollkommen ausreichen. Aber dann müsste man zugeben, dass man eine (meist nur gewerblich nutzbare) Ladesäule wegen der fehlenden drei Phasen nur zur Häfte nutzen kann. Wohl ein Wettbwerbsnachteil gegenüber vielen inzwischen dreiphasig ladenden E-Mobilen.

Kritischer als das Schummelverfahren von Tesla ist aber das Verhalten der Tesla Fans. Da wird doch alles hervorgeholt, was im Zusammenhang mit einem Tesla Model 3 irgendwie interessieren dürfte. Und dann ist von den fehlenden zwei Phasen nie die Rede? Man glaubt vermutlich sogar eher denen, die das Gegenteil behaupten. Genau das ist eine mögliche Ursache für das Entstehen von Fake News.









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