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  Psychologie - Social Media?




Unnötig zu betonen, dass 'Social Media' weit mehr ist als nur Facebook, Twitter, Instagram, usw. Sollten Sie also für Ihren Kfz-Betrieb planen, müssen Sie von vornherein bedenken, dass Sie nicht alle Kanäle bedienen können, auf denen Inhalte ausgetauscht werden. Aber bevor Sie sich da entscheiden, hier der entscheidende Tipp zur Beschränkung.

Wenn Ihnen jemand dazu rät, hat der/die auch immer ein paar griffige Beispiele parat. Wie etwa die Auszubildenden Ihres Betriebs, die durch oben genannte Medien oder auch youtube nette Geschichten aus Ihrem Betrieb ins Netz stellen und damit potentielle neue Bewerber/innen anlocken.

Aber auch schon bei diesem harmlosen Beispiel wird ein Teil der Schwierigkeiten deutlich. Wie organisieren Sie das Tun Ihrer Auszubildenden? Wie viele haben Sie überhaupt, die für einen solchen Job infrage kommen? Sicherlich, wenn Sie einen Betrieb mit mehreren Niederlassungen führen, könnte es da vielleicht genügend Bewerber/innen geben.

Aber geht alles, was produziert wird, ohne jede Kontrolle ins Internet? Schaut sich das jemand an? Wird dies nicht von den Probanden/innen als Zensur empfunden? Wie lange halten die (trotz Korrekturen) durch? Gehen denen irgendwann die Themen aus? Was kostet der ganze Aufwand, was geht an Arbeitszeit verloren? Steht das in irgendeiner Relation zum Nutzen?

Dazu wäre es sehr hilfreich, Sie würden sich einmal das anschauen, was es z.B. schon im Internet gibt. Immerhin sind dort größere Gruppen von Besuchern möglich und auch die nahtlose Einbindung sogar fremder Videos. Dann wäre z.T. 'nur noch' redaktionelle Arbeit nötig. Wie handhabt das Ihre Konkurrenz. Sind die vielleicht schon mit erfolgreichen Beispielen vor Ort.

Mit Sicherheit. Jede/r der meint, eine neue Idee zu haben, kann diese im Internet meist schon in allen Schattierungen bewundern. Findet er/sie nichts, dann liegt es zumeist nur daran, dass er/sie es nicht findet. Was übrigens Ihr erstes Problem wäre, nämlich dass auch Ihr Tun oder das Ihrer Firma überhaupt in den sozialen Medien gefunden wird.

Das eröffnet den Blick auf mögliche Besucher/innen. Wir sprechen aus eigener, inzwischen fast zwanzigjähriger Erfahrung, wenn wir das Verhalten eventuell autointeressierter User hier zu charakterisieren versuchen. Dabei setzen wir ganz einfach Inhalte in Beziehung zu Besucherzahlen. Wir tun das für youtube, wo sich wohl besonders viel in Bezug auf Kfz-Technik tut.

Da haben wir schon die erste These, nämlich dass die große Mehrheit lieber Filme anschaut als zu lesen. Dabei können mitunter auch ein ganzes Video lang gequatscht und nur ein paar von Hand ausgeführte Strichzeichnungen gezeigt werden. Immer noch besser als ein geschliffener, aber doch etwas lang erscheinender Text.

Der Mensch googelt entweder nach etwas sehr Speziellem oder er lässt sich z.B. von youtube weitere Videos zu von ihm bevorzugten Themen anbieten. Aber die Regel ist eigentlich eine Gewohnheit wie beim 'Tatort'. Man hat entweder abonniert und wird von neuen Videos erwartet oder man grast selbst bekannte Quellen neuer Videos ab.

Das ist der Grund, warum Anbieter bei youtube nicht nur um den Daumen hoch oder das Teilen bitten, sondern auch vermehrt auf die Anmeldung als Abonnent/in dringen. Das stabilisiert deren Besucherzahl enorm. Und so haben sich Anbieter mit richtig hohen Besucherraten ergeben, nur in deutscher Sprache vielleicht mit einer halben Million und mehr pro Video, z.B. in USA mit mehreren Millionen.

Lassen wir einmal die Einnahmen beiseite, die früher vielleicht bei 1 bis 2 Euro pro Tausend lagen, heute aber mit der Vielfachwerbung je nach Interesse der werbenden Industrie viel höher liegen können. Sie haben ja eher weniger Interesse an solchen Einnahmen, weil die Anzahl der Interessenten an Geschichten aus Ihrem Autohaus sicherlich wesentlich begrenzter sein dürfte.

Noch interessanter ist ein Blick auf die Interessen solcher User-Massen. Vereinfacht gesagt geht der Erfolg an einer Internetseite oder einem Video mit der Komplexität zurück. Da wären Ihre Auszubildenden schon genau richtig, besser jedenfalls als Ihre Werkstattmeister oder Ihre Cheftechniker. Selbst wenn sich jemand auf eine technischere Seite verirren würde, er sucht etwas ganz Spezielles und kommt in der Regel nur zurück, wenn er noch einmal so etwas zum gleichen Thema sucht.

Wenn Sie den Spruch von großen Besuchermassen von Deutschland nach USA wagen, sehen Sie, dass damit der reine Freizeitgedanke, von wenigen Ausnahmen abgesehen, weiter zunimmt. Es geht meist um das Außergewöhnliche, den Wow-Effekt. Man gewinnt den Eindruck, wer das anschaut, will die Zeit auf möglichst wenig langweilige Art totschlagen.

Zurück zur deutschen Sprache fällt noch der Versuch von Persönlichkeitsbindungen auf. Die werden, solange eine Site oder ein Videoportal im Aufbau ist, von den Protagonisten/innen ganz bewusst gepflegt und hochgehalten nach dem Motto: 'Hier ist wieder Euer Tobi mit einem neuen Video . . .'. Man macht sich halt keine Gedanken, wohin das im besten Fall führen kann.

Geht die Seite oder das Portal durch die Decke, so braucht man schon ein Team, dass die Kommentare bearbeitet. Auch muss man sich auf eine feste Struktur festlegen, wann denn nun die nächste Seite oder das nächste Video erscheint. Das war schon bei den Römern so, Gladiatorenkämpfe hatten einigermaßen regelmäßig stattzufinden, auch wenn sie mit dem Tod von einem der beiden endeten.

Sie können auch als Unbeteiligte/r gut verfolgen, was der Erfolg für Blüten treibt. Wir bringen schon jeden Tag eine neue deutsche und jeden zweiten eine englische Seite. Einer der Erfolgreichsten im Kfz-Bereich schafft das in der Regel mit neuen Videos. Erstaunlich ist dabei eine mögliche Zahl, nämlich z.B. etwa 200.000 Besucher in 5 Stunden.

Versuchen Sie doch bitte einmal zu verstehen, da folgt tatsächlich eine so große Anzahl mitten in der Arbeitszeit der Meldung: 'Es gibt ein neues Video.' Das ist vielleicht eine halbe Stunde oder mehr. Haben die nichts zu tun? Können sie das nicht abends anschauen? Wie erklärt sich so ein rascher Anstieg und das nur bei Interessierten an Auto-Tuning?

Und wenn Sie sich das Video dann anschauen, versuchen Sie als Kfz'ler verzweifelt, irgendwelche Erkenntnisse zusammen zu kratzen. Auch wenn es auf Besichtigungstour geht, es ist hauptschlich Small Talk. Klar, in solch einem Turnus kann man nur rasch zusammengeschusterte Szenen mit wenig Schnitten und eingefügten Bildern publizieren.

Ist eine fachlich versiertere Person dabei, dann hält die sich angesichts der garantierten Besucherzahl natürlich mit Korrekturen zurück. Es zählt allein der Werbeeffekt. Und natürlich hat für den Haupt- protagonisten wieder einmal die Zeit gefehlt, sich auch nur ungefähr auf dieses Video vorzubereiten. So kommt sein ungesundes Halbwissen zum Vorschein.

Nein, solche Publizisten im Internet sind oft bar einer speziellen Ausbildung zu dem, was sie gerade tun. Da ist also nicht viel, auf dass sie während ihrer Vorträge zurückgreifen könnten. Als Autotester/innen getarnt, nehmen Sie dann meist die Pamphlete der Hersteller, die natürlich selten sachlich und nüchtern die auch traurige Realität erzählen. So werden sie zu wandelnden, was man früher Litfaßsäulen nannte.

In der Tat, man könnte sich alternativ das Werbeprospekt herunterladen. Aber das wäre wieder der Bereich 'Lesen', während ihnen hier etwas erzählt wird. Erstaunlich, wenn manche von ihnen nicht gerade total von bestimmten Herstellern vereinnahmt werden, erreichen Sie doch durch ihre Fahr- und Vergleichspraxis einen erstaunlichen Zugewinn an Wissen und Erfahrung.

Aber Sie können es sich schon denken, die Abhängigkeit von der Firma bleibt, deren Produkt sie gerade 'testen'. Ist man zu kritisch, wird man womöglich nicht mehr zu der kleinen Schar von Privilegierten gehören, die zu beinahe konspirativen Treffen noch vor der eigentlichen Präsentation eingeladen werden oder darf zu dieser nicht mehr gratis in den Süden oder Westen fliegen.

Unnötig zu betonen, dass 'Social Media' weit mehr ist als nur Facebook, Twitter und Instagram. Sollten Sie also für Ihren Kfz-Betrieb planen, müssen Sie von vornherein einplanen, dass Sie nicht alle Kanäle bedienen können, auf denen Inhalte ausgetauscht werden. Aber bevor Sie sich da entscheiden, hier der entscheidende Tipp zur Beschränkung.

Wenn Ihnen jemand dazu rät, hat der/die auch immer ein paar griffige Beispiele parat. Wie etwa die Auszubildenden Ihres Betriebs, die durch oben genannte Medien oder auch youtube nette Geschichten aus Ihrem Betrieb ins Netz stellen und damit potentielle neue Bewerber/innen anlocken.

Aber auch schon bei diesem harmlosen Beispiel wird ein Teil der Schwierigkeiten deutlich. Wie organisieren Sie das Tun Ihrer Auszubildenden? Wie viele haben Sie überhaupt, die für einen solchen Job infrage kommen? Sicherlich, wenn Sie einen Betrieb mit mehreren Niederlassungen führen, könnte es da vielleicht genügend Bewerber/innen geben.

Aber geht alles, was produziert wird, ohne jede Kontrolle ins Internet? Schaut sich das jemand an? Wird das nicht von den Probanden/innen als Zensur empfunden? Wie lange halten die (trotz Korrekturen) durch? Gehen denen irgendwann die Themen aus? Was kostet der ganze Aufwand, was geht an Arbeitszeit verloren? Steht das in irgendeiner Relation zum Nutzen?

Dazu wäre es sehr hilfreich, Sie würden sich einmal das anschauen, was es z.B. schon im Internet gibt. Immerhin sind dort größere Gruppen von Besuchern möglich und auch die nahtlose Einbindung auch fremder Videos. Dann wäre z.T. 'nur noch' redaktionelle Arbeit nötig. Wie handhabt das Ihre Konkurrenz. Sind die vielleicht schon mit erfolgreichen Beispielen vor Ort.

Mit Sicherheit. Jede/r der meint, eine neue Idee zu haben, kann diese im Internet meist schon in allen Schattierungen bewundern. Findet er/sie nichts, dann liegt es zumeist nur daran, dass er/sie es nicht findet. Was übrigens Ihr erstes Problem wäre, nämlich dass auch Ihr Tun oder das Ihrer Firma überhaupt in den sozialen Medien gefunden wird.

Das eröffnet den Blick auf mögliche Besucher/innen. Wir sprechen aus eigener, inzwischen fast zwanzigjähriger Erfahrung, wenn wir das Verhalten eventuell autointeressierter User hier zu charakterisieren versuchen. Dabei setzen wir ganz einfach Inhalte in Beziehung zu Besucherzahlen. Wir tun das für youtube, wo sich wohl besonders viel in Bezug auf Kfz-Technik tut.

Da haben wir schon die erste These, nämlich dass die große Mehrheit lieber Filme anschaut als zu lesen. Dabei können mitunter auch ein ganzes Video lang gequatscht und nur ein paar von Hand ausgeführte Strichzeichnungen gezeigt werden. Immer noch besser als ein geschliffener, aber doch etwas lang erscheinender Text.

Der Mensch googelt entweder nach etwas sehr Speziellem oder er lässt sich z.B. von youtube weitere Videos zu von ihm bevorzugten Themen anbieten. Aber die Regel ist eigentlich eine Gewohnheit wie beim 'Tatort'. Er ist entweder abonniert und wird von neuen Videos erwartet oder er grast selbst bekannte Quellen neuer Videos ab.

Das ist der Grund, warum Anbieter bei youtube nicht nur um den Daumen hoch oder das Teilen bitten, sondern auch vermehrt auf die Anmeldung als Abonnent/in dringen. Das stabilisiert deren Besucherzahl enorm. Und so haben sich Anbieter mit richtig hohen Besucherraten ergeben, nur in deutscher Sprache vielleicht mit einer halben Million und mehr pro Video, z.B. in USA mir mehreren Millionen.

Lassen wir einmal die Einnahmen beiseite, die früher vielleicht bei 1 bis 2 Euro pro Tausend lagen, heute aber mit der Vielfachwerbung je nach Interesse der werbenden Industrie viel höher liegen können. Sie haben ja eher weniger Interesse an solchen Einnahmen, weil die Anzahl der Interessenten an Geschichten aus Ihrem Autohaus sicherlich wesentlich begrenzter sein dürfte.

Noch interessanter ist ein Blick auf die Interessen solcher User-Massen. Vereinfacht gesagt geht der Erfolg an einer Internetseite oder einem Video mit der Komplexität zurück. Da wären Ihre Auszubildenden schon genau richtig, besser jedenfalls als Ihre Werkstattmeister oder Ihre Cheftechniker. Selbst wenn sich jemand auf eine technischere Seite verirren würde, er sucht etwas ganz Spezielles und kommt in der Regel nur zurück, wenn er noch einmal so etwas zum gleichen Thema sucht.

Wenn Sie den Spruch von großen Besuchermassen von Deutschland nach USA wagen, sehen Sie, dass damit der reine Freizeitgedanke, von wenigen Ausnahmen abgesehen, weiter zunimmt. Es geht meist um das Außergewöhnliche, den Wow-Effekt. Man gewinnt den Eindruck, wer das anschaut, will die Zeit auf möglichst wenig langweilige Art totschlagen.

Zurück zur deutschen Sprache fällt noch der Versuch von Persönlichkeitsbindungen auf. Die werden, solange eine Site oder ein Videoportal im Aufbau ist, von den Protagonisten/innen ganz bewusst gepflegt und hochgehalten nach dem Motto: 'Hier ist wieder Euer Tobi mit einem neuen Video . . .'. Man macht sich halt keine Gedanken, wohin das im besten Fall führen kann.

Geht die Seite oder das Portal durch die Decke, so braucht man schon ein Team, dass die Kommentare bearbeitet. Auch muss man sich auf eine feste Struktur festlegen, wann denn nun die nächste Seite oder das nächste Video erscheint. Das war schon bei den Römern so, Gladiatorenkämpfe hatten einigermaßen regelmäßig stattzufinden, auch wenn sie mit dem Tod eines der beiden endeten.

Sie können auch als Unbeteiligte/r gut verfolgen, was der Erfolg für Blüten treibt. Wir bringen schon jeden Tag eine neue deutsche und jeden zweiten eine englische Seite. Einer der Erfolgreichsten im Kfz-Bereich schafft das in der Regel mit neuen Videos. Erstaunlich ist dabei eine mögliches Zahl, nämlich z.B. etwa 200.000 Besucher in 5 Stunden.

Versuchen Sie doch bitte einmal zu verstehen, da folgt tatsächlich eine so große Anzahl mitten in der Arbeitszeit der Meldung: 'Es gibt ein neues Video.' Das ist vielleicht eine halbe Stunde oder mehr. Haben die nichts zu tun? Können die das nicht abends anschauen? Wie erklärt sich so ein rascher Anstieg und das nur bei Interessierten an Auto-Tuning?

Und wenn Sie sich das Video dann anschauen, versuchen Sie als Kfz'ler verzweifelt, irgendwelche Erkenntnisse zusammen zu kratzen. Auch wenn es auf Besichtigungstour geht, es ist hauptschlich Small Talk. Klar, in solch einem Turnus kann man nur rasch zusammengeschusterte Szenen mit wenig Schnitten und eingefügten Bildern publizieren.

Ist das eine fachlich versiertere Person dabei, dann hält die sich angesichts der garantierten Besucherzahl natürlich mit Korrekturen zurück. Es zählt allein der Werbeeffekt. Und natürlich hat für den Haupt- protagonisten wieder einmal die Zeit gefehlt, sich auch nur ungefähr auf dieses Video vorzubereiten. So kommt sein ungesundes Halbwissen zum Vorschein.

Nein, solche Publizisten im Internet sind oft bar einer speziellen Ausbildung zu dem, was sie gerade tun. Da ist also nicht viel, auf dass sie während ihrer Vorträge zurückgreifen könnten. Als Autotester/innen getarnt nehmen Sie dann meist die Pamphlete der Hersteller, die natürlich selten sachlich und nüchtern die auch traurige Realität erzählen. So werden sie zu wandelnden, was man früher Litfaßsäulen nannte.

In der Tat, man könnte sich alternativ das Werbeprospekt herunterladen. Aber das wäre wieder der Bereich 'Lesen', während ihnen hier etwas erzählt wird. Erstaunlich, wenn manche von ihnen nicht gerade total von bestimmten Herstellern vereinnahmt werden, erreichen Sie doch durch ihre Fahr- und Vergleichspraxis einen erstaunlichen Zugewinn an Wissen und Erfahrung.

Aber Sie können es sich schon denken, die Abhängigkeit von der Firma bleibt, deren Produkt sie gerade 'testen'. Ist man zu kritisch, wird man womöglich nicht mehr zu der kleinen Schar von Privilegierten gehören, die zu beinahe konspirativen Treffen noch vor der eigentlichen Präsentation eingeladen oder darf zu dieser nicht mehr gratis in den Süden oder Westen fliegen.

Klar, wir gehen hier total das Risiko ein, für neidisch gehalten zu werden. Und je mehr wir das verneinen, desto weniger wird uns das geglaubt. Aber wir sind ja angetreten, Sie und Ihren Betrieb zu warnen, wollen Sie sich wirklich mit zweifelhaftem Erfolg in so eine Löwengrube begeben. Glauben Sie, damit nicht nur neue Auszubildende oder gar mehr Kunden generieren zu können?

Wir sind dem bisher erfolgreich entgangen, können aber trotz fast zwanzigjährigen Bestehens nicht solche Besucherzahl vorweisen. Auch wir verspüren den gewissen Druck mit der neuen Seite jeden Tag. Aber auf ein Faktum sind wir stolz: Wir haben seit vielen Jahren keine blöde E-Mail mehr erhalten. Alles, was man uns schreibt, hat Hand und Fuß und lässt sich in aller Regel auch sinnvoll beantworten.

Sicherlich, unsere über Tausend kleinen Videos auf youtube erhalten jetzt etwas zu viel Aufmerksamkeit, seit sich die Klickrate den zwei Millionen nähert. Da sind die Kommentare schon mal von der abstrusen Sorte. Aber bis auf einmal, haben wir nicht geantwortet und die Kommentarlinien einfach laufen lassen. Solange es nicht rassistisch oder hasserfüllt wird . . .

Aber da sieht man einmal, womit sich die youtube-Protagonisten möglicherweise herumschlagen müssen. Vermutlich kriegt man doch das Publikum, das man verdient, so jedenfalls machen wir uns Hoffnung. Aber Eines kann man aus dem Verhalten von Besuchern/innen herausfiltern: Es treibt einen an. Wer eine zu lange Zeit nichts präsentiert, verliert seine Klientel.

Gerade hohe Besucherzahlen scheinen den besonderen Schub zu erzeugen. Wie lange kann man das, auch mit einer Mannschaft, durchhalten, eine solche Vielzahl von Videos zu produzieren. Irgendwie habe ich persönlich dafür Bewunderung, Zweifel und Bedauern. Jemand, der/die eine Autobiografie schreibt, wünscht sich mit Sicherheit den Erfolg, macht sich aber nicht klar, wie sehr in kürzester Zeit ein Folgebuch gefordert wird, wenn der durch die Decke geht.

Sie werden wohl mit Sicherheit keinen Platz in dem bisher Geschilderten gefunden haben. Das war natürlich Absicht. Wir wollten Ihnen einen Gefallen erweisen und ein allzu naives Vorgehen Ihrerseits verhindern. Wir sind aber trotzdem nicht ohne Hoffnung, auch nicht für Social Media bei Kfz-Betrieben. Es muss nur klug und mit Augenmaß eingefädelt und für unbestimmte Zeit durchgehalten werden.

Versuchen Sie, von vorherein den Aufwand im Griff zu behalten. Sorgen Sie aber trotzdem für Nachhaltigkeit (Hier ist der Begriff wirklich angebracht). Schauen Sie sich mögliche Quellen für Ihr Vorhaben an, auf die Sie ohne großen Aufwand zugreifen können. Da fällt einem vor allem der eigene Hersteller ein. Aber auch Zulieferer haben mitunter Dinge, die Ihre Kunden interessieren könnten.

Sorgen Sie für nicht zu primitive Texte. Übernehmen Sie diese lieber oder engagieren Sie für den Anfang und die Zeit des Lernens bis zur Übernahme durch Ihr Personal einen professionelleren Schreiber. Wichtig ist zunächst nicht unbedingt viel Inhalt, aber genügend Niveau, denn das wird leicht mit dem in Ihrem Betrieb gleichgesetzt.

Am schwierigsten scheint der für solche Seiten oft unabdingbare Humor zu sein. Da kann man arg danebengreifen. Vielleicht kommt doch bisweilen ein(e) Auszubildender/e zu Wort, da fällt das Urteil nicht so hart aus. Nein, entgegen dem offiziellen Rat ist Werbung gar kein so großes Problem. Was die Leute langsam leid sind, ist die versteckte, sich eher in gedrechselten Sätzen manifestierende.

Ihr potentielles Publikum rechnet schon damit, dass Präsentationen Ihres Betriebes auf Social Media mit Hinweisen auf z.B. Lichtwochen im Herbst und günstige Sätze Winterreifen verknüpft sind. Man darf es nur nicht übertreiben und damit die Leute vergraulen. Sehr ungünstig ist sich immer wiederholender Sprech, z.B. der Hinweis, wie ein Kfz-Profi das machen würde oder dass bestimmte Marken doch für viel mehr Sicherheit sorgen.

Gehen Sie in Ihrem lokalen Kolorit auf oder in, falls vorhanden, der Geschichte Ihrer Werkstatt. Da kann Ihnen so leicht niemand folgen. Ein Alleinstellungsmerkmal wäre gut. Nicht das erste Mal, dass bei Konzeptionen für das Netz Ideen für die Werkstattarbeit geboren würden. Seien Sie kreativ ohne abzuheben. Und, wichtig noch einmal darauf hinzuweisen, gehen Sie fachlich nicht zu weit in die Tiefe.







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