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Psychologie - Regeln



Am Ende dieses Kapitels, vielleicht auch schon in der Mitte, werden Sie den Autor für gnadenlos sich selbst überschätzend halten, der so im Handstreich die Probleme dieser Welt zu lösen in der Lage ist, die vielen klugen Leuten Kopfschmerzen bis zum Geht-nicht-mehr bereiten. Außerdem macht er den berühmten Fehler, sich neben seinem eigentlichen Spezialgebiet auch noch in die Politik einzumischen.

Das ist ja so ein Phänomen bei manchen youtubern, z.B. solchen mit dem Spezialgebiet E-Autos. Erst waren sie 'nur' begeistert von Tesla, dann dehnte sich das auf die gesamte E-Mobilität aus und am Ende wurde es bei manchen politisch. Hier, in diesem Kapitel, gibt es immerhin den Schutz eines (hoffentlich) gekauften Buches. Es geht also etwas intimer zu.

Außerdem wird versprochen, baldmöglichst wieder zu den Wurzeln zurückzukehren. Worum geht es denn eigentlich? Das Thema oben verrät es, obwohl es eigentlich 'Nicht Regeln' heißen müsste. Beginnen wir bei einem etwas älteren Ehepaar mit einer Dame des Hauses, der gewisse Änderungswünsche nicht ganz fremd sind, die vielleicht bisweilen über das Budget hinausgehen.

Nehmen wir den Ehemann als etwas handwerklich begabt. Wir können das ganze bei Bedarf aber auch umkehren. In unserem Fall kann man ahnen, was passieren könnte, wenn der Handelnde den Handlungsanweisungen immer willfähriger nachkäme. Die Ideen würden sprudeln, vielleicht nicht unbedingt an Qualität zunehmen.

Was passiert? Der handelnde Teil greift zu Verzögerungstaktiken, weil es ihm vielleicht etwas zu viel wird und er befürchtet, dass dies alles in einer handfesten Dauerbeschäftigung endet. Das wäre ein Beispiel dafür, dass Nicht-zu-handeln bisweilen von Vorteil z.B. auch für das Objekt selbst sein kann. Sie ahnen schon, auf den Kfz-Bereich lässt sich das nur schwerlich übertragen.

Aber auf die Politik, und zwar die schon im vorigen Kapitel erwähnte. Hier kommen wir zurück auf Nicht-Regeln. So müssten, das Flüchtlingsproblem betreffend, mitnichten Regelungen getroffen werden, welches Land grundsätzlich welchen Anteil an dem Flüchlingsstrom aufnimmt. Warum? Weil Ungarn in den Verhandlungen keinen Meter nachgeben würde. Und wäre so ein Pakt einmal festgeschrieben, würde sich mit Viktor Orban garantiert der Falsche die Hände reiben.

Nein, durch Nichtregeln zumindest einen kleinen Teil des Drucks aufrecht erhalten auf Länder, die nicht bereit sind, Flüchtlinge aufzunehmen. Und was machen wir mit den Flüchtlingen im Mittelmeer? Verdeckt helfen so viel es nur geht, egal ob durch staatliche oder private Träger. Und was heißt 'verdeckt'? Man dürfte nur so wenig darüber berichten, wie überhaupt möglich ist.

Das wäre doch einmal eine gute Übung für die Presse. In der Vergangenheit hat es solche Agreements gegeben, z.B. über Kennedys Rückenprobleme oder zusammen mit Brandt bezüglich deren Frauengeschichten. Ob das immer demokratisch gerechtfertigt ist? Geschenkt. Aber hier würde es einem höheren Zweck dienen, nämlich, dass nicht noch mehr Flüchtlinge kommen.

Die USA haben lange vor dem Krieg fast begeistert Flüchtlinge aufgenommen. Allerdings wurden es wegen der Probleme in Europa zum Schluss so viele, dass die Politik der USA immer restriktiver wurde. D.h. Flüchtlinge leiden am meisten, wenn immer mehr kommen. Deshalb die Devise: Helfen auch an Verbesserungen in libanesischen Flüchtlingslagern, darüber berichten, nein.

Es muss nicht alles geregelt werden. Die danach rufen, meinen meist die anderen, die sich dann damit auseinandersetzen müssen. Sie selbst bleiben fein draußen. Das Leben ist keineswegs so geregelt, wie es uns in unserem Wohlstand meist entgegentritt. Fragen Sie sich doch selbst, wann Sie das letzte Mal umdisponieren mussten.

Alltag verläuft häufig chaotisch, vielleicht freie Tage noch mehr als beruflich festgelegte. Das Vergessen wurde für das Gehirn erfunden, damit man sich nicht dauernd daran erinnert, was man eigentlich wollte. In der Technik gibt es einen gewollten Ursache-Wirkungs-Zusammenhang. Das klappt schon da nicht immer, aber im Leben . . .







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