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 Nur eine harmlose Plauderei?


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Geht Ihnen das auch so? Man kann keinem Gespräch mehr trauen, dem man so zufällig begegnet. Nun gut, man kennt meist eine/n der Gesprächspartner/innen und weiß daher, wohin die Reise geht. Aber ist man zu beiden fremd, dann ist eine Einschätzung schwierig.

Da kann es sein, dass man eine Menge Zeit vertut. Warum ist das eigentlich so? Weil beinahe niemand direkt mit der Sprache rausrückt. Jede/r gibt sich anfangs und über eine lange Strecke hinweg betont neutral und greift auch möglichst nur zu Fakten, die niemand anzweifelt.

Da sitzt man und wartet, bis irgendwann eine Tendenz sichtbar wird. Was will er/sie denn jetzt eigentlich sagen? Das bisher Erwähnte kann doch unmöglich alles gewesen sein. Ist es auch nicht. Der vielleicht sogar Aufreger kommt meistens noch.

Wer ganz genau zuhört, kann es anfangs schon an den zugrunde gelegten Fakten erkennen. Da ist der zukünftige Bedarf an Wasserstoff vielleicht ein wenig zu hoch gegriffen und ein Großteil der unterirdischen Lagerung nur für Erdgas, aber nicht für Wasserstoff geeignet.

Ein emeritierter Professor verlässt sich bei den Zahlen teilweise auf ChatGPT.

Irgendwie wird durch die Zahlen die Energiewende immer schwieriger zu bewältigen. Aber der Prozess ist schleichend, die Tendenz nicht wirklich nachweisbar. Es kommen sehr richtige Sätze, wie der, dass Zahlen in der Regel mehr konkreten Gehalt haben wie Prozente.

Wie bei Verkäufern/innen von irgendwas, die einem erst einmal ein Problem an den Hals quatschen, dessen man sich überhaupt nicht bewusst ist, dann mit der Lösung kommen und auf die jetzt überhöhten Preise noch einen Rabatt gewähren.

Nein, im Fall der Energiewende haben wir gewiss ein Problem. Und es stimmt auch, dass es noch an verschiedenen Stellen hakt. Aber daraus zu schließen, dass wir das Ganze noch einmal vollkommen durchdenken sollen, könnte die Sache noch mehr verwirren.

Jetzt mit der Planung neuer Kernkraftwerke zu beginnen, wo gerade die alten mühsam, zum größten Teil strahlenbelastet, abgerissen werden, das braucht schon viel Mut. Da sind wir bei dem teuren Produkt, das wir kaufen sollen, worauf wir diesmal noch nicht einmal Rabatt erhalten.

Da wird selbst der Interviewer lebendig, verweist auf die mit der Energiewende einhergehende geringere Abhängigkeit vom Ausland, aber es nützt nichts, wer einmal diesen Pfad der Lösung eines Problems betreten hat, der bleibt dabei.

Überhaupt, wir sind ja auch gar nicht die richtigen Zuschauer für die Sendung. Wie kann man sich überhaupt bewusst eine solche anschauen, in der das pure Gegenteil der eigenen Meinung zu erwarten ist? Das tut doch kein gewöhnlicher Mensch auf YouTube, oder?

Wir schon, denn man muss seinem Gegen-Standpunkt fest ins Gesicht schauen. Da braut sich etwas zusammen. Nein, der Kampf gegen die Klimawende ist nicht unmöglich, aber er wird unmöglich gemacht. Angeblich alles viel zu teuer.

Wir lassen die Stromerzeugung bei den Großen, würgen das private Betreiben von Photovoltaik ab und zerstören damit auch den Enthusiasmus der Bürger/innen, die sich gegen ein anscheinend unvermeidliches Schicksal der Welt stemmen wollen.









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